Hortverträge für Zernsdorfer Viertklässler wurden gekündigt

Landkreis muss Betriebserlaubnis für Horterweiterung erteilen

Königs Wusterhausen.  Die Stadtverwaltung sieht sich gezwungen, die Hortbetreuungsverträge mit den Eltern von Viertklässlern in der Kita "Zernsdorfer Rübchen" zum 31. Juli zu kündigen. Entsprechende Schreiben sind bereits an die Eltern verschickt worden. Betroffen sind alle Kinder, die im neuen Schuljahr in die vierte Klasse wechseln.

Grund für die Maßnahme ist, dass die Kita von derzeit 150 auf 188 Hortplätze erweitert werden muss. Ein Genehmigungsverfahren für eine entsprechende Betriebserlaubnis läuft seit längerem beim Landkreis Dahme-Spreewald, ist bisher aber nicht abgeschlossen. Zurzeit sei offen, wann es positiv beschieden wird, heißt es von der Stadtverwaltung.

Sobald eine Entscheidung vorliegt, sollen die Eltern darüber informiert werden. Der jeweilige Rechtsanspruch auf einen Hortplatz sei weiterhin gültig. Durch die Kapazitätserhöhung im Hortbereich können ab August keine neuen Krippen- und Kindergartenkinder mehr bei den "Zernsdorfer Rübchen" aufgenommen werden. Die Kleinen werden dann in der Kita "Schatzkiste" in Zernsdorf betreut.

Die Hausaufgabenbetreuung für bis zu 15 Viertklässler wird weiter im Bürgerhaus angeboten. Von der Stadtverwaltung heißt es, man sei sich der großen Herausforderung für die Eltern bewusst. Es werde mit Hochdruck an einer Lösung für das Betreuungsproblem gearbeitet.  red/sg