Tour de Tolérance kommt nach Königs Wusterhausen

Radfahren gegen Rassismus

Erkner/Königs Wusterhausen. Seit 2001 steigen jedes Jahr im September Hunderte Radfahrer auf ihre Räder und beteiligen sich an der Tour de Tolérance. Ursprünglich in Eberswalde entstanden ist die Tour inzwischen in der Region zu einer jährlichen Tradition geworden, um die Stimme für ein tolerantes Miteinander der Kulturen, gegen Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz, Rassismus, Extremismus und Hass zu erheben. In diesem Jahr kommt sie auch nach Königs Wusterhausen.

Von Anfang an sollte die von Heidlinde Benzinger, Bodo Böhlemann und Günter Grützner organisierte Tour dem gewählten Thema "Toleranz" Stärke geben. Dabei ist die Bitte der Staffelstabübernahme immer auf offene Ohren gestoßen. Die beteiligten Kommunen und die unterstützenden Organisationen und Unternehmen wirken in jedem Jahr darauf hin, dass die Teilnehmer der Tour nicht nur den Gedanken der Toleranz sichtbar werden lassen, sondern dass sie dabei auch ein besonderes Erlebnis haben. Das soll auch bei der 19. Tour de Tolérance am 5. September wieder so sein.

Mit Unterstützung der Stadt Erkner als Veranstalter in diesem Jahr und vieler anderer öffentlicher und privater Institutionen wird es auf der 75 Kilometer langen Strecke' Erkner - Neu-Zittau - Königs-Wusterhausen - Wolzig - Storkow - Spreenhagen - Grünheide - Erkner auch 2020 wieder viele Gelegenheiten geben, sich in Gesprächen dem Thema Toleranz zuzuwenden und durch den Radfahrertross in der Region sichtbar werden zu lassen.  red/sg


Weitere Infos und Anmeldung auf www.tourdetolerance.de.