Ostfrauen: Selbstbewussst, unabhängig, erfolgreich

Buchvorstellung in der Landeszentrale

Potsdam.

Ostfrau, das klingt wie ein leicht angestaubtes Etikett, von dem man hoffte, dass man ihm fast 30 Jahre nach dem Mauerfall endlich entkommen sein sollte. Aber die Diskussionen, die derzeit darüber geführt werden, inwieweit sich Ost-und Westdeutschland in diesen drei Jahrzehnten tatsächlich und real angenähert haben, die zeigen deutlich, dass die Unterschiede in vielen Bereichen größer sind als erwartet.

Wohin man auch hört, immer wieder erklingt das Hohelied auf die ostdeutschen Frauen: Sie sind berufsmobiler, risikobereiter und aufstiegsorientierter als die Männer. In der Tat: Ostfrauen sind häufiger berufstätig als Westfrauen, kehren nach der Geburt eines Kindes früher auf Vollzeitstellen zurück und mischen in der Politik kräftig mit. Die Ostfrauen haben dem vereinigten Deutschland ihren Stempel aufgedrückt. Wieso das so ist, haben Tanja Brandes und Markus Decker versucht herauszufinden.

Die Buchvorstellung findet am Mittwoch, 11. September, in der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung in 14473 Potsdam, Heinrich-Mann-Allee 107, Haus 17, statt. Beginn ist um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

- Tanja Brandes, Markus Decker: „Ostfrauen verändern die Republik“
- erschienen im Christoph Links Verlag, Berlin 2019
- Erstveröffentlichung: März 2019
- Ausstattung: Klappenbroschur
- Format: 12,5 x 20,5 cm
- Seitenzahl: 248
- Abbildungen s/w: 18
- ISBN: 978-3-96289-034-6