Personalentwicklungskonzept dreht nächste Runde

Es bleibt spannend in Großbeeren

Großbeeren. Auf der letzten Gemeindevertretung der Gemeinde Großbeeren wurde erneut versucht den Sperrvermerk über ein mögliches Personalentwicklungskonzept zu lösen und damit das Geld freizugeben. Die WfG (Wir für Großbeeren) hatte einen entsprechenden Antrag eingereicht, nachdem bereits der SPD-Antrag im Frühling 2019 gescheitert war.

„Wir haben uns damals aktiv für einen Sperrvermerk ausgesprochen, weil wir Klarheit über Ziele und Inhalte haben wollen. Inzwischen sehen wir, dass sich die hohe Personalfluktuation in der Gemeindeverwaltung negativ auf die Arbeitsergebnisse auswirkt,“ erläutert der Vorsitzende der WfG, Dirk Steinhausen.

Bereits bei den vorangegangenen Diskussionen zeigte sich, dass ein Großteil der Gemeindevertreter unterschiedliche Vorstellungen über Arbeitsweisen, Inhalte und mögliche Ergebnisse eines Personalentwicklungskonzeptes haben. Dadurch hat die WfG-Fraktion den Antrag ergänzt, um gerade der Gemeindevertretung mehr Einfluss zu sichern.

„Es gibt viele die Glauben, dass die reine Personalentwicklung zu den Kernaufgaben eines Bürgermeisters gehört. Ja, dass sehen wir auch so. Wir sehen aber gleichzeitig, dass die strategische Ausrichtung einer Organisation beim laufenden Betrieb nicht funktioniert. Gleichzeitig streben wir an, dass auch der Abbau des bisherigen Arbeitsrückstandes angegangen wird und dass das Führungsverhalten zukunftssicher gemacht werden muss,“ erläutert Steinhausen.

Um ein besseres Verständnis zu bekommen, haben sich jetzt die großen Fraktionen, CDU/FDP und WfG, darauf verständigt einen Experten zu hören, um danach eine Entscheidung zu treffen, ob die Gemeinde "das braucht oder nicht". Es bleibt also spannend in Großbeeren. red/jr