Die Ausflugsgaststätte an der Bukoitza feiert ihre Wiedereröffnung

Nach 16 Jahren können am 24. August die ersten Gäste ins „Gasthaus Bukoitza“

Lübben. Die Traditionsgaststätte an der Bukoitza ist ein echtes Spreewälder Kleinod. 1926 erstmals als Ausflugslokal eröffnet, wurde sie 2003 schließlich bis auf weiteres geschlossen – bis 2016, als Dirk Minkwitz das Anwesen übernahm. Drei Jahre später steht nun endlich der offizielle Eröffnungstermin fest. Am 24. August können Radler und Wanderer ab 10.00 Uhr wieder an der Bukoitza einkehren und den Spreewald so genießen, wie es viele zufriedene Gäste über Jahrzehnte auch schon konnten. „Der Bebauungsplan und alle Genehmigungen haben viel Zeit Anspruch genommen.

Insgesamt waren einige Hürden zu nehmen, gerade was so manche Auflagen von den verschiedenen Behörden anbelangt“, erklärt Dirk Minkwitz, der die Bukoitza noch aus Kindertagen als rege besuchten Ausflugsort kennt. „Schon von Kindheit an bin ich von dieser Umgebung beeindruckt, in dem sich diese Spreewaldoase zwischen Lübben und Lübbenau direkt am Gurkenradweg befindet. Dass sie so lange leer stand, konnte man nur wehmütig mit ansehen. Als sich dann die Gelegenheit bot, diesen Ort wieder zum Leben zu erwecken, war ich Feuer und Flamme. Der Zuspruch war dabei von Anfang an groß. Die Spreewälder fragen immer wieder nach, wann es denn endlich losgeht und wünschen mir alles Gute. Vom Landkreis und auch von der Stadt Lübben gab es von Beginn an Unterstützung, dass dieses Projekt realisiert wird“, so der Betreiber.

Bis zum 24. August erhält das Anwesen noch den letzten Schliff, bevor die Ausflugsgaststätte für Tagestouristen und Feriengäste öffnen kann. Die Gäste können sich dann auf eine spreewaldtypische Küche in urgemütlicher Atmosphäre freuen. Doch nicht nur der Tagestourismus wird hier seinen Platz finden. „Das Anwesen wurde schon für viele Feiern angefragt und zahlreiche Termine sind auch schon vergeben. Man kann hier im gemütlichen Rahmen mit bis zu circa 40 Personen Feiern jeder Art organisieren. Wir planen ohnehin, die Anlage ganzjährig zu öffnen. Also auch im Winter ganz spreewaldtypisch mit Eisbein oder für Schlittschuhfahrer, wenn die Spree mal wieder gefroren ist. Das endgültige Konzept wird sich natürlich erst finden, wenn wir ein paar Monate offen haben. Auf jeden Fall soll es vielseitig an der Bukiotza zugehen – nicht nur im Sommer, auch im Winter, für Touristen und Einheimische gleichermaßen“, so der gebürtige Lübbener. 

Trotz des anstehenden Eröffnungstermins ist noch eine ganze Menge zu tun. „Die Bauarbeiten für das alte, denkmalgeschützte Gebäude sind abgeschlossen, darin befinden sich drei Ferienwohnungen. Daneben ist noch eine Pension geplant, die im nächsten Jahr entstehen soll. Außerdem möchte ich im Frühjahr 2020 den kleinen Kiosk wiederbeleben, den es hier einst gab. Zwei Anlegeplätze für Kähne sind ebenfalls in der Planung sogar noch für 2019 vorgesehen. Es ist also noch viel zu tun“, sagt Dirk Minkwitz. Unterstützung im Tagesbetrieb hat er von einem Koch und einem Kellner. „Weitere Servicekräfte können sich gerne bewerben, wir wollen das Team an der Bukoitza stetig erweitern. Mein Sohn Harry wird im nächsten Jahr nach seiner Ausbildung auch voll mit einsteigen. Auf den Rückhalt der Familie – insbesondere meine Frau Anke und meine Mutter – kann ich zählen!“, so der Spreewälder. Die regulären Öffnungszeiten sind von 10.00 bis 18.00 Uhr geplant, Ausnahmen sind bei Feierlichkeiten möglich. Es wird zwei Ruhetage geben. red

Kommentare

  1. User
    Camin Jörg-Peter Lübben, So, 18.08.2019 08:47

    für so ein Vorhaben möchte ich mich als Hausmeister bewerben habe ich dort eine Zukunft ?