Adel Tawil und Christina Stürmer spielen beim Stadtwerkefest

Festival mit freiem Eintritt findet vom 28. bis 30. Juni statt | Veranstalter setzen auf bewährtes Sicherheitskonzept

Potsdam.

Der Sänger Adel Tawil wird am 29. Juni als Hauptact beim Stadtwerkefest im Potsdamer Lustgarten auftreten. Das Programm für das vom 28. bis 30. Juni stattfindende Event haben die Stadtwerke am Mittwoch bekannt gegeben. Demnach treten am Festsamstag zudem die österreichische Sängerin Christina Stürmer sowie die Band Rockhaus und Sängern Lina Maly auf.

Eröffnet wird das Stadtwerkefest wie gehabt am Freitag mit einem Klassik Open Air. Zu Gast ist dieses Mal das Brandenburgische Staatsorchester unter der Leitung von Sebastian Lang-Lessing. Aufgeführt wird die Operngala "E Lucevan" Le Stelle" mit Werken von Rossini, Berlioz, Puccini, Verdi und anderen.

Den Auftakt für das populärmusikalische Porgramm am Samstag bildet um 16 Uhr der Gewinner der diesjährigen Runde des Bandwettbewerbs "Potsdam On Stage". Ermittelt wird dieser am 25. Mai. Um 17 Uhr folgt Lina Maly. Die 19-jährige Nachwuchssängerin ist gerade mit ihrem zweiten Album "Unterwegs" auf Tour. Mit Rockhaus tritt um 18.30 Uhr eine der wichtigsten Rockbands der ehemaligen DDR auf. Christina Stürmer, die bereits zahlreiche Preise gewonnen hat, betritt um 20 Uhr die Bühne. Den Abschluss bildet dann um 22 Uhr der Berliner Sänger Adel Tawil, der als Teil des Duos "Ich & Ich" bekannt wurde und seit 2013 solo unterwegs ist.

Beim Sicherheitskonzept für das Stadtwerkefest, das vom 28. bis 30. Juni im Potsdamer Lustgarten stattfindet, setzen die Veranstalter auf Bewährtes. Laut Stadtwerke-Sprecher Göran Böhm habe sich im vergleich zum vergangenen Jahr nichts geändert. So wird es wieder drei Eingänge zum Festgelände geben: Auf der Seite des Alten Markts, am Casino sowie zwischen dem Hotel Mercure und dem Neptunbrunnen. Aus Sicherheitsgründen wird das Gelände mit Steinblöcken und Containern der Stadt eingerahmt. Mitarbeiter an den Ein- und Ausgängen stellen in Echtzeit sicher, dass sich nicht mehr als 30.000 Menschen auf dem Festgelände aufhalten.

Taschen, die größer als ein DIN A4-Blatt sind, dürfen nicht mit auf das Gelände genommen werden. Größere Gepäckstücke, Motorradhelme etc. können an der Garderobe abgegeben oder gegen Pfand in Schließfächern deponiert werden. Als Fluchtwege sind zudem die an den Lustgarten angrenzenden Gelände von Ministerium und Gartensparte vorgesehen.

Für die Anreise empfehlen die Stadtwerke die öffentlichen Verkehrsmittel. "Wir sorgen dafür, dass genügend Straßenbahnen nach der Veranstaltung in die Stadtteile fahren", verspricht Göran Böhm. Wer mit dem Fahrrad zum Festgelände kommt, kann das Rad auf bewachten Stellplätzen vor dem Filmmuseum parken.

Der Eintritt zu allen Konzerten und Attraktionen ist frei. Sitzplatzkarten für das Klassik Open Air am 28. Juni sind ab dem 27. Mai in den Kundenzentren der Stadtwerke erhältlich. Für Stehplätze ist kein Ticket erforderlich.

Auch der Besuch der Erlebniswelt ist kostenfrei. Die Stadtwerke stellen für die Gäste kostenfreies Trinkwasser zur Verfügung. Bei heißem Wetter sorgen Wasserkanonen der Feuerwehr für die Abkühlung der Gäste.

Nicht fehlen darf das Kinderfest am Festivalsonntag, dem 30. Juni. "Wir bauen den Lustgarten in den größten Kinderspielplatz Potsdams um", sagte Stadtwerkesprecher Göran Böhm am Mittwoch bei der Bekanntgabe des Programms. Mit dabei sind unter anderem die Potsdamer Bäder und Sportvereine. Zudem schauen die berühmten Looney Tunes rund um Bugs Bunny mit einer Sportshow im Lustgarten vorbei.

Das kommunale Unternehmen präsentiert sich am gesamten Wochenende auf dem Festgelände und thematisiert dabei unter anderem den Klimaschutz.

Die Kosten für das Stadtwerkefest liegen bei 920.000 Euro. In früheren Jahren waren es noch 800.000 Euro gewesen. Die Steigerung ist auf das verstärkte Sicherheitskonzept zurückzuführen. Die kostenspielige Veranstaltung sorgt bei den Potsdamern mitunter auch für Kritik. Eingeplant sei das Stadtwerkefest grundsätzlich bis 2020, so Geschäftsführerin Sophia Eltrop. "Danach denken wir über das Konzept nach." Eine Regelung mit Eintrittsgeldern schließt die Stadtwerke-Chefin für die Zukunft nicht aus. Wie diese zu regeln sei, dass die Kunden des Unternehmens nicht davon betroffen sind, sei noch zu sondieren.   rue

Alle Informationen zum Fest sind unter www.swp-potsdam.de im Menüpunkt „Veranstaltungen“ zu finden.

Kommentare

  1. User
    Heiko Potsdam , Sa, 11.05.2019 10:18

    Christian Stürmer :-)