Mit der Riksha durch Potsdam

Bürgerstiftung sammelt Spenden für das Projekt "Bürgermobil"

Potsdam.

Fahrradfahren macht glücklich: Davon ist auch die Bürgerstiftung Potsdam überzeugt. Deshalb möchte die Stiftung allen Potsdamern ermöglichen, per pedales unterwegs zu sein. "Bürgermobil - Radeln für alle!" heißt das neueste Projekt der Bürgerstiftung: Eine Fahrradriksha soll her.

Das Gefährt soll älteren Menschen und Menschen mit Behinderung ermöglichen, mit Angehörigen, freunden oder Ehrenamtlichen kostenlose Ausfahrten durch die Stadt zu unternehmen. So soll es allen Menschen ermöglicht werden, am Stadtleben teilzunehmen. Die Vision der Bürgerstiftung ist, dass künftig jeder Stadtteil, Wohnheime und Krankenhäuser über ein Bürgermobil verfügt.

Vorerst aber sammelt die Bürgerstiftung nun Spenden für die erste Riksha. Unter www.potsdam-crowd.de/buergermobil können sich Unterstützer auf der Spendenplattform der Stadtwerke Potsdam beteiligen. Die Stadtwerke schießen dann für Spenden ab zehn Euro Geld zu. Insgesamt werde 9.000 Euro benötigt. Dabei gilt das "Alles oder Nichts"-Prinzip: Nur wenn das Spendenziel erreicht wird, werden die Spenden an die Bürgerstiftung ausgezahlt. Klappt dies nicht, erhalten die Spender ihr Geld zurück. Die Aktion läuft bis 2. Juni.

Das Bürgermobil wird eigens in einer Berliner Fahrradmanufaktur hergestellt: Mit niedrigem Einstieg,
bequemen Sitzen, Sonnen- und Regenschutz, Anschnallgurten und Stauraum für die Mitnahme eines
Rollators oder Rollstuhls. So können die Nutzer zwischendurch auch mal aussteigen, etwa für einen Museumsbesuch oder einen Einkauf. Dank eines leistungsstarken e-Motors ist das Fahren der Rikscha leicht.

Auf dem „Festival der Vielfalt – Gemeinsam Füreinander“, das am 10. Mai auf dem Alten Markt stattfindet, wird die Bürgerstiftung mit einer geliehenen Fahrradrikscha vor Ort sein, damit die Potsdamer sich ein Bild von dem Bürgermobil machen können.  rue

www.potsdam-crowd.de/buergermobil

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