Potsdam will internationale Besucher besser kennen lernen

Befragung durch Studierende

Potsdam. Die Ostertage markieren traditionell den Beginn der touristischen Saison. Das gilt für klassische Urlaubsregionen ebenso wie für Städtedestinationen wie Potsdam. Die Veranstaltungskalender sind prall gefüllt, das Ausflugswetter ideal.

In diesem Jahr will die Landeshauptstadt die Bedürfnisse internationaler Tagesbesucher näher kennen lernen. Über die Osterfeiertage haben deshalb Studierende der Universität Potsdam ganz gezielt ausländische Besucher nach ihren Reisemotiven für Potsdam befragt. Der Fragebogen wurde in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Marketing der Universität Potsdam unter Leitung von Prof. Uta Herbst erarbeitet. Eingebunden war auch die PMSG Potsdam Marketing und Service GmbH.

Mit dem Fragebogen können englisch-, französisch-, spanisch-, italienisch-, russisch-, polnisch- sowie chinesisch-sprechende Gäste befragt werden. Die Befragung, die im Sommer und Herbst wiederholt wird, ist Teil der Umsetzung der Tourismuskonzeption Potsdam 2025. "Zu den Schlüsselprojekten unserer Tourismuskonzeption gehört die Steigerung der Besuchs- und Übernachtungszahlen unserer ausländischen Gäste. Aber wir wissen zu wenig über unsere internationalen Tagesbesucher. Um unsere Marketingmaßnahmen noch gezielter planen zu können, möchten wir unsere Gäste besser kennenlernen", erläutert Sigrid Sommer vom Bereich Marketing der Landeshauptstadt.

"Neben dem Thema Digitalisierung ist die Internationalisierung unser zweiter Schwerpunkt in diesem Jahr. Woher kommen unsere ausländischen Gäste? Wie informieren sie sich, was wollen sie sich ansehen, wie sind sie angereist? Dieses alles interessiert uns", so Raimund Jennert, Geschäftsführer der PMSG Potsdam Marketing und Service GmbH. Im Marketinglehrstuhl der größten Universität des Landes Brandenburg fanden die Marketingpraktiker den passenden Partner. Für Uta Herbst stand schon bei der Anfrage fest: "Wir machen das! Mit unseren Studierenden sind wir immer wieder mit Praxisprojekten beschäftigt. Nur auf diese Weise kann das theoretisch Erlernte angewendet werden. Dabei sind Anfragen aus der Region für uns besonders interessant, denn wir können den Projektfortschritt weiterverfolgen."

Die Studierenden werden deshalb nicht nur die Gäste ansprechen, sondern die Fragebögen im Anschluss auch auswerten und wenn nötig anpassen, um später Schlussfolgerungen erarbeiten zu können. Um an die gewünschten Informationen zu kommen, finden die Befragungen etwa am Besucherzentrum am Neuen Palais, in den Tourist-Informationen, in der Potsdamer Innenstadt und am Hauptbahnhof statt.  red/sg

Kommentare

  1. User
    Lorenz Weitweg, Mi, 24.04.2019 14:32

    Sehr geehrte Damen und Herren, bei diesem Beitrag "Postdam will internationale Besucher besser kennen lernen" bin ich doch sehr überrascht, wie viele Schreibweisen die Stadt Potsdam in der Zeitung bieten kann. Herzlichst Ralf