CDU fordert Runden Tisch zur Zukunft des Krankenhauses

Haben die Aufsichtsgremien des Landes versagt?

Luckenwalde. Kritik am geplanten Stellenabbau im Krankenhaus in Luckenwalde äußern der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Teltow-Fläming, Danny Eichelbaum MdL und CDU-Landtagskandidat Felix Menzel. in einer gemeinsamen Mitteilung der beiden CDU-Politiker heißt es: „Das Krankenhaus in Luckenwalde ist das medizinisches Versorgungszentrum für den Süden des Landkreises Teltow-Fläming und einer der größten Arbeitgeber in unserer Region, es hat eine medizinische Ankerfunktion. Hier arbeiten herausragende und engagierte Ärzte, Krankenschwestern, Krankenpfleger und andere Mitarbeiter. Die Menschen und die Beschäftigten dürfen nicht weiter verunsichert werden. Es ist nicht nachvollziehbar, dass das Krankenhaus im „Minusbereich arbeitet“. Wenn dem so ist, haben die Aufsichtsgremien des Landes versagt. Es darf bei der Diskussion um die Zukunft des Krankenhauses nicht nur um wirtschaftliche und finanzielle Interessen der Käufer gehen, sondern um die dauerhafte Sicherung der Arbeitsplätze und den dauerhaften Weiterbetrieb der medizinischen Einrichtung. Deshalb fordern wir die Einberufung eines Runden Tisches mit Vertretern des Landes, des Landkreises, der Stadt und des Sachwalters. Die Zukunft des Krankenhauses geht uns schließlich alle an! Völlig inakzeptabel ist der Abbau von Personalstellen im Krankenhaus. Dies steht auch im Gegensatz zu Versprechungen, die von hiesigen SPD-Landespolitikern noch vor einigen Wochen propagiert wurden. Das Krankenhaus ist weder Spekulationsobjekt, noch eignet es sich für einseitige parteipolitische Profilierungen. Alle Beteiligten sollten gemeinsam an einer Lösung arbeiten. red/jr

Kommentare

  1. User
    Thomas Kliche Teltow Fläming, Mo, 18.02.2019 14:37

    Als Leser des Blickpunkt hat man den Eindruck, dass vor den Wahlen jeder Politiker seine Meinung zum Krankenhaus Luckenwalde zum Besten gibt. Damit ist jedoch niemandem geholfen. Ständig hört man den Ruf nach „Runden Tischen“. Wie wäre es denn mal, wenn man nach Fachleuten ruft, die die Ursachen der angeblichen Schieflage des Krankenhauses feststellt und dann zu einer Lösung kommt. Kaffeetrinkende Vorstände und Politiker die nur allgemeines Wissen über das Krankenhaus verbreiten, braucht niemand. Man fragt sich doch, warum nicht einmal die verantwortliche kaufmännische Krankenhausleitung etwas zu den mehr oder wenigen Gerüchten sagt, die die Politiker so von sich geben, ohne zu sagen, wie etwas zur Lösung der angeblichen Konflikte beigetragen werden kann (woher sollen die es auch wissen). Da kommt doch fast schon der Verdacht auf, dass man den wirklichen Fachleuten, nämlich der kaufmännischen Krankenhausleitung einen „Maulkorb“ angelegt hat. Es wäre an der Zeit im Blickpunkt mal Fakten und ggf. Zahlen zu nennen und Leute zu Worte kommen zu lassen, die von der Krankenhausverwaltung etwas verstehen. Mit Sicherheit braucht es zur Lösung der Probleme im Krankenhaus Luckenwalde und für die Beseitigung der Ängste der Mitarbeiter im Krankenhaus kein Politikergeschwätz.