Erfolgreiches Speeddating in Sachen Bildung & Karriere

25 Stipendiaten werden mit Begabtenstipendien von der Sparkasse und zwei ihrer Stiftungen bei Auslandsaufenthalt und Inlandsstudium unterstützt

Potsdam.

„Genies fallen nicht vom Himmel. Sie müssen Gelegenheit zur Ausbildung und Entwicklung haben.“ Diese Worte von August Bebel gab Jakob Rolles am Dienstag den Stipendiatinnen und Stipendiaten und ihren anwesenden Eltern mit auf den Weg. Er ist stellvertretendes Vorstandsmitglied der Mittelbrandenburgischen Sparkasse (MBS) und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Dahme-Spreewald und der Jugend-, Kultur-, Sport- und Sozialstiftung (JKS) der MBS. Im Namen der MBS und der beiden Stiftungen überreichte er feierlich elf Auslandsstipendien und begrüßte auch viele der 13 ebenfalls geförderten Deutschlandstipendiaten.

Mit dabei waren Vertreterinnen und Vertreter von vier brandenburgischen Hochschulen: Frau Prof. Dr.-Ing. Burghilde Wieneke-Toutaoui (Präsidentin der Technischen Hochschule Brandenburg), Herr Prof. Dr. Eckehard Binas (Präsident der Fachhochschule Potsdam), Herr Prof. Dr. Florian J. Schweigert (Vizepräsident für Internationales, Alumni und Fundraising der Universität Potsdam), und Frau Prof. Dr. Susanne Stürmer (Präsidentin Filmuniversität). An diesen Hochschulen studieren die von der MBS mit dem Deutschlandstipendium geförderten 13 jungen  Leute.

Die MBS und ihre Stiftungen geben interessierten jungen Menschen die Chance, Bildung und Erfahrung zu sammeln. Schülern werden Auslandsaufenthalte ermöglicht, und Studierende werden bei ihrem Studium unterstützt. Bei dem nach der Stipendienübergabe stattfindenden Speeddating  trafen die Stipendiaten auf Vertreter der Hochschulen und auf Personaler der MBS, um Möglichkeiten der zukünftigen gemeinsamen Karriereplanung auszuloten.

Für elf  junge Menschen aus den Landkreisen Havelland, Oberhavel, Potsdam-Mittelmark, Dahme-Spreewald und der kreisfreien Stadt Potsdam geht mit dem Schülerstipendium ein Traum in Erfüllung. Die JKS-Stiftung und Stiftung Dahme-Spreewald der MBS unterstützen sie mit einem Betrag bis zu 3.000 Euro, jedoch maximal 50 Prozent der Programmkosten des Auslandsaufenthaltes. Ihre Muttersprache Deutsch werden die Schülerinnen und ein Schüler in den kommenden Monaten wohl seltener hören – Favorit unter den ausgewählten Gastländern sind auch in diesem Jahr wieder die USA. Weitere Ziele sind Costa Rica, Neuseeland und Südafrika.

Auch wenn ein Auslandsstipendium gute Noten voraussetzt, so legen die MBS und ihre Stiftungen dennoch sehr großen Wert auf das persönliche Engagement außerhalb des Klassenzimmers. Ob Musik, Sport oder gänzlich Anderes – eines ist allen Stipendiaten gemeinsam: In ihrer Freizeit bewegen sie etwas.

Anträge für ein Auslandsstipendium können jeweils bis zum 15. September eines Jahres abgegeben werden. Auch für das Schuljahr 2019/2020  werden gern Bewerbungen entgegengenommen. Die Schüler sollten das 9. Schuljahr vollendet haben, über gute Kenntnisse des Gastlandes verfügen und gute Schulleistungen aufweisen. Die Voraussetzungen sowie Antragsunterlagen finden Interessierte hier. Kontakt: Tel. 0331-89 12115, E-Mail: foerderprojekte@mbs.de.

Die 13 Deutschlandstipendiaten werden mit dem Deutschlandstipendium durch die MBS und die JKS-Stiftung der MBS bei ihrem Studium an vier brandenburgischen Hochschulen unterstützt – der Universität Potsdam, der Filmuniversität Potsdam, der Fachhochschule Potsdam und der Technischen Hochschule Brandenburg. Die Studierenden erhalten 300 Euro monatlich – die eine Hälfte vom Bund und die andere Hälfte von der MBS bzw. ihrer Stiftung. Mehr Informationen zum Deutschlandstipendium unter: www.deutschlandstipendium.de. red