Potsdam sammelt Brillen für Sansibar

Schulkinder mit Sehschwächen brauchen Hilfe

Potsdam. Seit April dieses Jahres pflegt Potsdam offiziell eine Städtepartnerschaft zur afrikanischen Stadt Sansibar. Als Stadt in einem Entwicklungsland steht Sansibar vor ganz besonderen Herausforderungen und Problemen. Den Menschen fehlt es oft an den einfachsten und für uns alltäglichen Dingen.

Im Juli dieses Jahres reisten Oberbürgermeister Jann Jakobs und die Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Birgit Müller mit einer Delegation in die tansanische Stadt, um den Städtepartnerschaftsvertrag zu unterzeichnen. Dabei besuchten sie unter anderem mehrere Schulen, die sehr auf Unterstützung angewiesen sind. Neben den schlechten hygienischen Bedingungen, fehlendem Mobiliar und Unterrichtsmaterialien fiel auch auf, dass viele Schülerinnen und Schüler eine Sehschwäche haben.

Da sich die Kinder meist keine Brillen leisten können, saßen sie ganz vorn an der Tafel, um dem Unterricht zu folgen. Bis zum 20. Dezember werden nun nicht mehr benötigte, aber noch gut erhaltene Brillen gesammelt, die dann über die Botschaft nach Sansibar geschickt werden. Die Brillen können im Bereich Marketing im Rathaus Potsdam, Friedrich-Ebert-Straße 79/81, Zimmer 1.081 abgegeben werden.

"Wir freuen uns über jede Unterstützung. Mit solch kleinen Dingen kann man in Sansibar schon viel bewirken und den Alltag etwas erleichtern", sagt Birgit Müller. Für die Ausgestaltung der Städtepartnerschaft engagiert sich der Freundeskreis Potsdam-Sansibar.  red / sg


 Weitere Informationen gibt es auf www.potsdam.de/sansibar oder auf www.sansibar-potsdam.de