Dankeschön-Abend im Blauen Wunder

Sechs Lübbener für ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet

Lübben. Im Rahmen eines Dankeschön-Abends der Stadt Lübben sind kürzlich sechs Ehrenamtler für ihr Engagement ausgezeichnet worden. Der Einladung zu dieser Veranstaltung waren insgesamt rund 270 Lübbener gefolgt. Sie alle wurden von den Mit-Initiatoren, den Geschäftsführern der Standt- und Überlandwerke, der Lübbener Wohnungsbaugesellschaft und der TKS Lübben, mit einem Präsent begrüßt. Die Jugendwarte der Freiwilligen Feuerwehr Franziska Bullan (Lubolz), Fanny Käppler (Radensdorf), Doreen Pötsch (Treppendorf) und Lübbens Stadtjugendwart Alexander Kunkel wurden für ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen geehrt, Stadtbrandmeister Bernd Wrege und der Sportler Dr. Georg Schaper für ihr langjähriges Engagement in Lübben. Der Dank der Stadt gebührte den sechs Freiwilligen, weil sie in hohem Maße die Arbeit anderer Ehrenamtler koordinieren, weil sie vernetzen und Dinge weiterentwickeln, sagte Jens Richter, Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Jugend, Kultur, Sport und Soziales, in Vertretung des Bürgermeisters. Richter hob in seinem Grußwort hervor, dass jedoch angesichts von rückläufigen Mitgliederzahlen in Vereinen und Verbänden um jedes – auch noch so kleine – Maß an Engagement geworben werden sollte. „Denn in der Summe wiegt jedes noch so kleine Engagement für unsere Gesellschaft schwer“, sagte er.

Beim Werben neuer Mitglieder sollte nicht vergessen werden zu vermitteln, dass Ehrenamt bereichernd ist, den Horizont erweitert und Freude bereitet. Franziska Bullan und Fanny Käppler sind seit ihrem 15. Lebensjahr in der Feuerwehr aktiv, Doreen Pötsch und Alexander Kunkel begannen mit Mitte 20 ihr Engagement. Sie tragen dazu bei, betonte Richter, dass sich die Jüngsten für die Feuerwehr begeistern lassen und dass sie das notwendige Rüstzeug für eine „Karriere“ als Feuerwehrleute mitbekommen.
Dr. Georg Schaper habe als „Sportler durch und durch“ nie den Blick auf das große Ganze verloren.

2010 hat er ein Sportentwicklungskonzept für die Stadt geschrieben, mit dem eine gemeinsame Sportkultur in Lübben etabliert wurde. Bernd Wrege ist seit 1989 Stadtbrandmeister in Lübben. Gegenüber der Stadtverwaltung und der Stadtverordnetenversammlung sei er immer ein wichtiger Ratgeber, etwa bei der Erarbeitung von Dokumenten zum Brandschutz, so Richter.

Und bei den Kameraden ist er aufgrund seiner Erfahrung hoch angesehen. red