Grüner Genuss garantiert

Das Dahme-Seenland präsentiert sich mit bunten Angeboten auf der Grünen Woche

Königs Wusterhausen.

Auch in diesem Jahr werden sich wieder regionale Händler, Gastronomen und Künstler auf der Grünen Woche in Berlin (20. bis 29. Januar) präsentieren.
„Das diesjährige Motto ‚Kräuter, Gärten und Kultur im Dahme-Seenland‘ verspricht ein buntes Bühnenprogramm“, sagt Uwe Seibt vom Tourismusverband Dahme-Seen, der erneut das Programm gestaltete.

„Wir wollen die Grüne Woche dazu nutzen, die Besucher aus Nah und Fern auf unsere umfangreichen Angebote aufmerksam zu machen. Besonders für Kinder und Jugendliche ist die Palette zur Freizeitgestaltung groß“, betont Seibt. Neu vorgestellt wird in diesem Zusammenhang eine Broschüre „Kinder- und Jugendangebote im Dahme-Seenland“ in der Interessierte Anlaufpunkte, Kontaktdaten und eine Übersichtskarte finden. Die Broschüre liegt bereits bei Partnern und in der Tourist-information am Bahnhof aus.

„Unter dem Schwerpunkt Kräuter und Gärten freue ich mich besonders, dass die Lavendelkinder der Wilhelm-Busch-Grundschule ihre selbst produzierten Waren an unserem Stand anbieten“, so Seibt weiter. Die Verantwortliche Ina Kiewel zeigt mit ihren Schülern, dass ein Schulgarten viel Raum für kreative Ideen bietet und die gesunde und nachhaltige Lebensweise bereits in der Grundschule thematisiert werden sollte.
Grün geht es weiter, wenn Kai Berdermann von der Volkshochschule Dahme-Spreewald den beliebten ‚Tag der offenen Gärten‘ vorstellt, an dem Privatpersonen Einblicke in ihr persönliches Reich geben.
Auch der Kräuter- und Naturhof aus Kolberg wird sich vorstellen. Naturfreunde können von dort aus an Kräuterführungen im Naturpark Dahme-Heideseen teilnehmen und die heimische Flora mit all ihren Genüssen kennenlernen, um damit die Küche zu bereichern. Alle Anbieter stehen an den Messetagen auf und neben der Bühne für Gespräche zur Verfügung und haben reichlich Anschaauungsmaterial im Gepäck, das am Stand neben der Bühne erhältlich sein wird.

Das Gute ist so Nah - Bunte Bühne und kulinarische Köstlichkeiten
„Dahmeland, du bist mein Land, denn du hast ja so allerhand“ - so sieht der Musiker Thomas Seyer seine Heimat. Der gebürtige Zeesener schaut, wie er selbst sagt, „den Leuten gern aufs Maul“.
Seit 2007 sind so über 400 Gedichte und Geschichten entstanden, mit denen sich so mancher Dahme-Seenländer gut identifizieren dürfte. Neben dem bekannten „Dahmelandlied“, welches der Künstler auch auf der Grünen Woche präsentieren wird, schrieb er auch noch den „Wildauwalzer“ und die „Flotte-Notte-Hymne“, die in aller Regelmäßigkeit im Sommer an der Notte ertönt.
Viele „Ureinwohner“ wüssten die Idylle, in der sie wohnen überhaupt nicht mehr zu schätzen, so Seyer. „Zugegeben, wir haben hier in der Region nichts Großes, aber mit etwas Muße und offenen Augen kann man die Schönheit bei uns in jedem Detail erkennen. Es macht mir große Freude, dem Publikum in der Brandenburghalle mit meinen Liedern einen Einblick in unserer schöne Heimat zu geben.“

Die Präsentation des Dahme-Seenlandes wird dieses Jahr ausgesprochen musikalisch.
So wird neben Thomas Seyer auch der Pianist Klaus Sedel mit seinen selbstgeschriebenen Songs begeistern. Bereits zum vierten Mal gibt er in der Brandenburghalle sein neudeutsches Liedgut zum besten. „Als Zugezogener weiß ich die Ruhe und Natur meines Wahlwohnortes sehr zu schätzen. Bekannte aus der Stadt schwärmen immer ‚Bei euch ist es wie im Urlaub‘“, sagt Sedel lachend.

Dass die Region neben Musik auch noch allerhand Kulinarisches zu bieten hat, zeigen Uwe Schubert und Daniel Gropp, die mit ihrem, noch recht jungen StartUp „Foodprints“ Köstlichkeiten aus dem Dahme-Seenland auf den Tisch zaubern werden.
Daniel Gropp dürfte vielen KWern bereits ein Begriff sein.
Er versorgt regelmäßig auf dem Wochenmarkt die Passanten mit seinen leckeren Suppenkreationen und wird im „pro agro-Kochstudio“ live für die Zuschauer kochen.
„Es wird eine vegetarische Kartoffelsauerkrautsuppe mit Birnen geben. Das ist ein altes Berliner Rezept, welches trotz der vergangenen Jahrzehnte nicht an Raffinesse verloren hat. Wir wollen mit „Foodprints“ den Konsumenten gute und ehrliche Zutaten sowie Produkte aus der Region näher bringen. Unser Ziel ist es die kleinen regionalen Manufakturen und Erzeuger zu unterstützen , die Region zu stärken und zeigen, dass hier bei uns auch gute und schmackhafte Lebensmittel produziert werden.“ pet