Zuwendungen bis 10.000 Euro

Förderungsmöglichkeiten für Flüchtlingsprojekte

Jüterbog. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMLE) stärkt im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) das bürgerschaftliche Engagement für ländliche Flüchtlingsintegration.
Im Zeitraum vom 25. Januar bis 31. März können ehrenamtliche Initiativen Fördermittel für langfristige Integrationsprojekte im ländlichen Raum beantragen. Zielgruppe für die Projekte müssen dabei Flüchtlinge mit Aussicht auf längerfristigen Verbleib sein. Der Jüterboger Landtagsabgeordnete Erik Stohn (SPD) begrüßt die Förderung: „Der Fokus liegt auf Projekten im ländlichen Raum. Das ist ein notwendiges Zeichen für all die Initiativen auch in unserer Region, die sich seit langem für die Integration der Geflüchteten einsetzen.

Damit werden die Menschen in ihrem Engagement unterstützt. Ideen, Ziele und Wünsche könnten damit besser umgesetzt werden.“ Gefördert werden Projekte in Gemeinden bis 35.000 Einwohner. Dabei können Zuwendungen in Höhe von 1.000,- bis 10.000,- Euro sowohl für projektspezifische Anschaffungen, wie z.B. Werkzeug, Musikinstrumente oder Sportgeräte, als auch für projektbezogene Aufträge, wie z.B. die Beauftragung von Sprachmittlern, Coaches und Referenten, beantragt werden. Förderfähig sind zudem Ausgaben für Infrastruktur, z.B. für Technik bei Veranstaltungen, aber auch Kosten für Öffentlichkeitsarbeit.

Die Antragsstellung sollte durch einen eingetragenen Verein erfolgen. Ist die Flüchtlingsinitiative nicht eingetragen, so kann die Antragsstellung auch durch eine natürliche Person erfolgen. Körperschaften des öffentlichen Rechts (z.B. Gemeinden) sind nicht antragsberechtigt.
Die Antragsformulare sind ab dem 25. Januar auf dem Internet-Förderportal des Bundes (foerderportal.bund.de/easyonline) verfügbar.red