Fit für die Zukunft

Wie soll Lübben im Jahr 2030 aussehen? Bürgermeinung ist gefragt

Lübben. Wie Lübben im Jahr 2030 aussehen soll – dieser Frage waren bereits seit 2015 Teilnehmer der Workshop-Reihe „Engagiert in Lübben“ nachgegangen. Sie hatten unter anderem erörtert, was in Lübben erhaltenswert und was zu verändern ist.

Dabei sind gerade die Bürgerinnen und Bürger als Experten für das Leben in der Stadt gefragt. Sie können die besten Hinweise darauf geben, welche Projekte und Strategien für Lübben künftig wichtig sind. Das Stadtforum, welches am Mittwoch im Rathaus stattfand, fügte sich ein in die Veranstaltungsreihe „Engagiert in Lübben“, die Bürgermeister Lars Kolan ins Leben gerufen hatte. Es ist bereits der vierte Termin in dieser Reihe und widmete sich explizit der Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts.

Die Veranstaltungsreihe soll fortgesetzt und zu einem Stadtentwicklungsforum ausgebaut werden. Luftballons mit Flyern wurden am Montag in Lübbener Geschäften verteilt, um der Wichtigkeit der Workshop-Reihe „Engagiert in Lübben“ Nachdruck zu verleihen.  Unterwegs waren Pressesprecherin Dörthe Ziemer und Erik Hofedank vom Sachgebiet Stadtplanung. Die erste Adresse war das Spreewald-Lädchen. Hier wurden sie bereits von Inhaber Bernd Schwabe erwartet, der seit 18 Jahren das kleine Geschäft in der Judengasse betreibt. Er ist erfreut über die Tatsache, dass die Verwaltung auf die Lübbener zugeht, mit ihnen redet und ihre Meinungen einholt. Auf die Frage, was für ihn an erster Stelle stünde, antwortete er ohne zu zögern: „Lübben muss Lkw-frei werden. Der Durchgangsverkehr ist eine Katastrophe. Was uns bleibt sind kaputte Straßen.“

Den Fragebogen wird er ganz genau studieren und auch beantworten. Dafür möchte er sich aber Zeit nehmen. Für alle, die am letzten Forum nicht teilnehmen konnten, ihre Stimme aber auch gehört werden soll, weist Pressesprecherin Dörthe Ziemer noch einmal darauf hin, dass der Fragebogen in Kürze unter dem Link www.luebben-rathaus.de/de/rathaus/stadtentwicklung/insek/ zu finden ist.red/ed