Mülltonne & Co.

Auch bei der Abfallentsorgung einen Winterchek machen

Lübben. Nun hat  uns der Winter doch mit Kälte und etwas Schnee im Griff. Schnee und Eis bedeuten aber auch Achtung bei der Abfallentsorgung. In den elf Ämtern, Städten und Gemeinden mit ihren Ortsteilen, in denen der Abfallverband für die Entsorgung verantwortlich ist, hat das vom KAEV mit der Abfall- und Wertstoffentsorgung beauftragte Unternehmen alle Hände voll zu tun, um bei winterlichen Straßenverhältnissen pünktlich und zuverlässig die Dienstleistungen auszuführen. Vorsicht ist auch bei ihnen geboten, denn weder Fahrzeuge und Besatzung noch Wohl und Eigentum der Bürgerinnen und Bürger sollen zu Schaden kommen.

Gegenseitige Rücksichtnahme und tatkräftige Unterstützung sollten deshalb in den nächsten Tagen und Wochen auch in puncto Abfallentsorgung gelten.

Worauf ist zu achten?

Bei intensivem Schneefall und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sollten die Abfall- und Wertstoffbehälter vom Schnee befreit werden. Das gilt auch für die Wege und Straßen, an denen die Restabfall-, Papier- und gelben Wertstoffbehälter bereitgestellt werden. Denn sind die Straßen von den Entsorgungsfahrzeugen aufgrund von Glätte, großen Schneemengen oder parkender Autos nicht zu passieren, kann die Abfallentsorgung nicht stattfinden. Jeder Grundstückseigentümer bzw. Anlieger ist deshalb aufgerufen, mitzuwirken.
Die Besatzungen der Entsorgungsfahrzeuge sind dankbar für jede Unterstützung. Außerdem sollten die Abfallbehälter nicht hinter Schneebergen versteckt zur Leerung bereitgestellt sein. Bei tiefen Temperaturen ist es ratsam, zwischen die einzelnen Abfälle im Restmüllbehälter etwas zerknülltes Zeitungspapier zu legen oder den Abfall in Plastiktüten in die Mülltonne zu geben. Damit wird verhindert, dass feuchte Abfälle in den Behältern gefrieren und dann die Mülltonnen nicht restlos geleert werden können. Insbesondere auch diejenigen, die Asche (die natürlich abgekühlt sein muss!) entsorgen müssen sollten folgenden Hinweis beherzigen: legen Sie zuerst etwas schwerere Abfälle in die Mülltonne. Beim Kippvorgang am  Entsorgungsfahrzeug schieben diese die leichte Asche aus dem Behälter und es bleibt kein Rest in der Tonne.

Bei nicht vollständig geleerten Restabfallbehältern gibt es keine Erstattung der Leerungsgebühren! Abhilfe können die roten Abfallsäcke schaffen, die Sie bis zur nächsten regulären Leerung für die Entsorgung von Hausmüll nutzen können. Sie erhalten diese in den bekannten Vertriebsstellen (zu erfahren unter www.kaev.de oder über 03546/27040).
Ab und an kann es auch zu Verzögerungen im Tourenplan kommen. Das heißt, die Fahrzeuge rücken erst später aus und kommen nicht immer „zur gewohnten Uhrzeit“ bei Ihnen vorbei. Deshalb: Die Entsorgung findet zwischen 6 und 18 Uhr statt, es kann also auch mal spät werden.

Und auch wenn Sie einen Sperrmülltermin haben oder Kühlschränke, Fernsehgeräte o.ä. zur Abholung bereitlegen, denken Sie bitte daran: Unter einer dicken Schneedecke sind Schränke, Matratzen und Co nicht mehr zu sehen!

„Die Abfallentsorger danken es Ihnen“, sagt Roswitha Jurrack vom KAEV. red