SPD hat nominiert

Georg Hanke wird als Bürgermeisterkandidat antreten

Königs Wusterhausen.

Der Vorstand des SPD-Ortsvereins hat sich in seiner Sitzung am 5. Januar sehr intensiv mit der Kandidatenfrage zur Bürgermeisterwahl in diesem Jahr beschäftigt.
Nach Abwägung aller Umstände und Würdigung der hervorragenden Arbeit von Amtsinhaber Lutz Franzke hat sich der Ortsvereinsvorstand dennoch einstimmig entschieden, den Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung und Ortsvereinsvorsitzenden Georg Hanke (48) den SPD-Mitgliedern als Bürgermeisterkandidaten vorzuschlagen. Auch Lutz Franzke hat gegenüber dem Vorstand seine Kandidatur erklärt.

Der stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins Ludwig Scheetz erklärt dazu: „Entscheidender Beweggrund war für uns die Einleitung eines Generationenwechsels. Wir haben uns als Partei mit der Frage beschäftigt, wie wir uns personell für die kommenden Jahre aufstellen, um weiterhin Stadtpolitik aktiv mitzugestalten. Wir waren uns deshalb einig, die Chance eines Generationenwechsels jetzt wahrzunehmen. Für die SPD ist es ein sehr glücklicher Umstand, über mehrere fähige Mitglieder zu verfügen, die für das Amt des Bürgermeisters geeignet sind.“

Zum Umstand, dass innerhalb der SPD zwei Kandidaten zur Abstimmung stehen, erklärt Scheetz weiter: „Es ist ein positives Signal und Ausdruck eines demokratischen Wettbewerbes zwischen zwei guten Kandidaten wählen zu können. Beide Kandidaten haben versichert, sich einem fairen demokratischen Wettstreit innerhalb der SPD zu stellen und die Entscheidung der Mitgliederversammlung zu respektieren.“

Der Ortsvereinsvorstand betonte in seiner Beratung auch die Verdienste von Lutz Franzke: „Die Stadt hat sich in seiner Amtszeit hervorragend entwickelt. Königs Wusterhausen gehört zu den wachsenden Städten im Land Brandenburg und steht wirtschaftlich sehr gut da. Insbesondere die vielen Investitionen im Bildungsbereich, aber auch der Rathausneubau oder die Entwicklung des Funkerbergs tragen seine Handschrift. Wir sind Lutz Franzke zu großem Dank verpflichtet.“

Am 16. Februar entscheiden die Mitglieder der Ortsvereine Königs Wusterhausen (Kernstadt, Diepensee, Senzig und Zeesen) und Unteres Dahmeland-Mitte (Niederlehme, Kablow, Wernsdorf und Zernsdorf) auf einer Gesamtmitgliederversammlung wer für die SPD in den Bürgermeisterwahlkampf zieht. red