schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 10

Königs Wusterhausen.

Am Mittwochnachmittag wurde der Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Süd durch neuen Schnee oder Schneeschauern überzogen. Vermutlich war dies auch die Ursache für zahlreiche Verkehrsunfälle auf dem Gebiet der einzelnen Polizeiinspektionen.

Ein besonders schwerer Verkehrsunfall ereignete sich auf der Bundesautobahn 10 zwischen den Anschlussstellen Königs Wusterhausen und dem Schönefelder Kreuz. Hier krachten gegen 15:15 Uhr mehrere LKW und PKW zusammen. Nach dem jetzigen Erkenntnisstand waren dabei 8 Lastkraftwagen und 5 Autos beteiligt. Dabei wurden 4 Insassen verletzt (1 x schwer, 3 x leicht). Daraufhin bildete sich auf Grund des starken Berufsverkehrs ein kilometerlanger Rückstau in Fahrtrichtung Magdeburg / Schönefelder Kreuz. Letzte freie Ausfahrt war die Anschlussstelle Niederlehme.

Die Unfallaufnahme sowie die Bergungsarbeiten sind zurzeit im vollen Gange. Über die Höhe des Gesamtschadens kann nur eine sehr vorsichtige Prognose von mehreren hunderttausend Euro getroffen werden. Die Bundesautobahn wird vermutlich noch mehrere Stunden voll gesperrt bleiben. Die Kraftfahrer sollten die ausgeschriebenen Umleitungen benutzen.


Weiterhin bittet die Polizei: Für den Donnerstag wird den Kraftfahrern geraten zeitiger den Weg zur Arbeit zu nehmen. Autofahrer sollten auf jedem Fall vorsichtigfahren. Auch sollten vor Fahrtantritt die Fahrzeugscheiben und das Autodach von Schnee und Eis geräumt werden. Versäumt man dies, kann es unter Umständen mit einem Verwarngeld geahndetwerden. Dadurch gefährdet man sich nicht nur selbst sondern vor allem auch andereVerkehrsteilnehmer.