Fit zur Silvesterfeier

Viele Teilnehmer beim Silvesterlauf der Ludwigsfelder Leichtathleten

Ludwigsfelde. Bevor in 12 Monaten beim Silvesterlauf 2017 die Sektkorken anlässlich des 40. Jubiläumslaufes knallen können, galt es 2016 zum Jahresende aber erst einmal den diesjährigen 39. Lauf zu absolvieren. Wieder boten die Ludwigsfelder Leichtathleten für diejenigen, die das Jahr sportlich ausklingen lassen wollten den 17,8 Kilometer-Lauf von Zossen nach Ludwigsfelde und den 8 Kilometer-Lauf für die Nordic Walking Fans an. Fast pünktlich um 9.15 Uhr starteten  die 120 Frauen und Männer an der Zossener Schranke in der Königsdisziplin des Silvesterlaufes.

Bereits nach 1.03.52  Stunde erreichte der schnellste Läufer das Ludwigsfelder Waldstadion. Der 28-jährige Martin Ahlburg trainiert 6 bis 7 Mal in der Woche im Ultralaufbereich, also ab 50 Kilometer. Seit einem Jahr trainiert er bei Volkmar Scholz, dem bekannten Geher aus dem DDR-Sport. Nebenbei organisiert Ahlburg der als stellvertretener Funktionsdienstleiter in der Anästhesie im Vivantis Klinikums in Spandau arbeitet, den bekannten Motzenseelauf. Fünf Minuten nach Martin Ahlburg kam der Zweitplatzierte Uwe Laenger mit 1.09.03 Stunden ins Ziel.

Auch der 48-jährige Lokführer Laenger ist Ultramarathonläufer. Vor 4 Jahren hatte er schon einmal am Silvesterlauf der Ludwigsfelderf Leichtathleten teilgenommen. Damals konnte er sogar den Sieg für sich verbuchen. Als erste Frau lief nach 1.15.56 Stunden die 19-jährige Almut Dreßler durchs Ziel. Auch die Lehramtsstudentin läuft fast täglich seit sie 14 Jahre ist zwischen 10 und 35 Kilometer. Mit 1.16.23 Stunden wurde Marita Wahl  vor Sylvia Landstorfer (Ludwigsfelder Leichtathlten) mit 1.25.30 Zweite. Dritter bei den Männern wurde Till Hellberg mit 1.11.22 Stunden.

Bei den 21 Teilnehmern des 8 Kilometer langen Nordic Walking Laufes konnte Lothar Naumenn mit 56.31 Minuten bei den Männern den Sieg für sich verbuchen. Als schnellste Frau  ging hier mit 1.02.34 Stunden Heike Möbis durchs Ziel. Seinen Abschlusslauf auf der 17,8 Kilometer Strecke machte in diesem Jahr der älteste Teilnehmer, der 77-jährige Achim Zimmermann. „Ich werde zwar noch für mich weiterlaufen aber für die 18 Kilometer-Strecke ist es jetzt doch langsam genug. Irgendwann muss auch mal Schluss sein“. Sagte er und freute sich über eine Zeit von 2.08.25 Stunden. HA