Hörakustiker: Beste Berufsaussichten

Interessanter Ausbildungsberuf verbindet Technik und Gesundheit

Das Team um Hörakustik-Meister Ralf Deistler (re): Daniel Arndt (li), Andre Jahr und Constancia Seeber. Foto: Jenny Stock/Fotohaus Templin

Otoplastiken werden genau an die ana­tomische Form des Ohrs des Hörgeräteträgers angepasst. Diese handwerkliche Arbeit kann beim HörWerker Templin im eigenen Labor ausgeführt werden. Foto: Jenny Stock/Fotohaus Templin

Templin. Exzellente Jobaussichten bescheinigt Ralf Deistler, Meister der Hörakustik den Absolventen der dualen Ausbildung in diesem Berufsfeld. Er sagt: „Die Branche saugt förmlich die Fachleute auf. Und die Aufstiegsfortbildung zum Meister befähigt zum Führen eines Fachgeschäfts. Noch immer ist es verpflichtend, in jedem Laden einen Meister zu beschäftigen.“

Das Berufsbild ­Hörakustik setzt technisches Geschick und Liebe zu Physik und Medizintechnik voraus. Aber ebenso wichtig sind die Freude am Umgang mit Menschen – vor allem ­älteren – sowie Teamfähigkeit und gute Umgangs­formen.

Ralf Deistler ist ­Inhaber des Templiner Fach­geschäfts „der HörWerker“ im Stadtcenter in der Lychener Straße. Er sucht zum Ausbildungsbeginn im September 2018 noch Nachwuchs für seinen Betrieb. In dem Familienunternehmen arbeiten Herr Deistler und seine Frau mit zwei ­weiteren ­Mitarbeitern, so dass das kleine Team nun mit einem/r Auszubildenden erweitert werden soll.

Der Inhaber wünscht sich: „Jemanden der oder die gut ins Team passt.“ Um das herauszufinden, sollte vor Beginn der Ausbildung eine Hospitation oder ein Praktikum erfolgen. Dabei können viele Fragen zum Berufsbild geklärt und auch die eigenen Fähigkeiten getestet werden. Denn nicht die Schulnoten alleine ­zählen bei der Auswahl der geeigneten Kandidaten. Oft kommt das Verständnis für technische Zusammen­hänge erst beim praktischen Umgang. Und den kann man bei dem vielseitigen Fach­geschäft mit fast allen ­Tätigkeiten des Berufsbilds bekommen.

Ralf Deistler hat sogar ein voll ausgestattetes Labor, um sogenannte Otoplastiken anzufertigen und anzupassen. Diese handwerkliche Dienstleistung kann bei den meisten ­Läden nicht vor Ort angeboten werden. Somit hat hier ein Azubi die Chance, neben den kaufmännischen, ­medizinischen, theoretischen und kommunikativen Ausbildungsinhalten auch die handwerkliche und kreative Seite des Berufs während der gesamten dreijährigen Ausbildungszeit zu erlernen. Dieser Teil würde sonst lediglich in über­betrieblichen Wochen­kursen im Anschluss an die Berufsschulbesuche ­vermittelt werden. Im ganzen Bundesgebiet werden im Herbst 1.200 neue Auszubildende beginnen. Fast alle besuchen dann die bundesoffene Berufsschule für Hörakustik in Lübeck. Der Unterricht findet in acht Blöcken à 4 Wochen, verteilt über die drei Jahre, statt. Dort hat man dann Gelegenheit, Kontakte mit Fachkollegen aus ganz Deutschland zu knüpfen und viele Informationen aus der Fachwelt der Hör­akustik zu erfahren. ­Übrigens ist Ausbilder Ralf Deistler als Dozent bei der ebenfalls in Lübeck befindlichen Fachakademie für Hörakustik ein gefragter Fachmann. aha

Mehr Informationen zum Berufsbild findet man im Internet: www.lbs-hoerakustik.de/

und wer sich direkt bewerben möchte, kann dies hier tun:

der HörWerker, Inh. Ralf Deistler, Lychener Straße 4, 17268 Templin.

Kommentar schreiben

comment

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Pflichtfelder sind markiert mit*

Weitere Nachrichten aus Uckermark

Karthausclub öffnete seine Tür
Schwedt

Karthausclub öffnete seine Tür

Am vergangenen Freitag waren interessierte Eltern und natürlich auch alle anderen Bürgerinnen und Bürger der Stadt Schwedt eingeladen, um sich ein Bild über die Freizeitangebote und Jugendarbeit im...

Vortragsreihe Natur und Umweltschutz - nur Gemeinsam
Angermünde

Vortragsreihe Natur und Umweltschutz - nur Gemeinsam

Im Rahmen der Vortragsreihe: "Natur und Umweltschutz? - nur gemeinsam!" werfen die Veranstalter in der Blumberger Mühle einen Blick über den Tellerrand. Sie schauen nach Äthiopien, einer Projektregion...

Nadelöhr Kannenburger Schleuse bleibt gesperrt
Templin

Nadelöhr Kannenburger Schleuse bleibt gesperrt

Großes Interesse hatte am 13. Februar die öffentliche Beratung im Sitzungssaal der Stadtverwaltung Templin ausgelöst. Dort wurden die neuesten Entwicklungen zur Schließung der Kannenburger Schleuse...

Bilanz verkündet und Ausblick gehalten
Schwedt

Bilanz verkündet und Ausblick gehalten

Am vernangenen Dienstag haben Vorstand und Aufsichtsrat auf einer Pressekonferenz Zahlen und Fakten zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 präsentiert. Die prognostizierten Einnahmen wurden leicht...