Die KlimaTeller-App für Restaurants

Bundesumweltministerium fördert Klimaschutzprojekt für die Gastronomie

Initiator der Beste-Reste-Box Matthias Tritsch von Greentable e.V. Foto: Greentable e.V.

Berlin/Brandenburg. Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) fördert das Bundesumweltministerium die "KlimaTeller-App". In einer Pressemitteilung erklärt das BMUB: "Das Projekt soll dazu beitragen, in der Außer-Haus-Gastronomie klimafreundliche Gerichte unkompliziert zu entwickeln und anbieten zu können. Besonders klimafreundliche Gerichte der Restaurants, Cafés, Kantinen oder Imbisse etc. sollen dann mit dem Klima-Teller-Label in der Speisekarte gekennzeichnet werden können. So wird ein nachhaltiger Beitrag zur Minderung von Treibhausgasemissionen geleistet."

Die Gastronomie kann damit Gäste ansprechen, die Wert auf saisonale, regionale und überwiegend vegetarische Speisen legen. Denn auf einem KlimaTeller finden sie nur Zutaten, deren Herstellung mit vergleichsweiser geringer Treibhausgasbelastung verbunden ist. Gastronomen und ihre Gäste werden so dabei unterstützt, die Umweltauswirkungen ihrer Ernährung zu erkennen und ohne viel Aufwand einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Ein Label, das die Teilnahme an dem Projekt verdeutlicht, ermöglicht es den Gastgebern, sich sichtbar für Nachhaltigkeit in der Ernährung zu positionieren. Der positive Effekt lässt sich messen: Jeder KlimaTeller muss rund 1 kg CO2-Emmissionen gegenüber einem herkömmlichen deutschen Essen einsparen, um in der Speisekarte gelabelt werden zu können. Das entspricht etwa einer Autofahrt von sechs Kilometern. Das Projekt wird von den gemeinnützigen Initiativen Greentable e.V. und NAHhaft e.V. durchgeführt. red

www.greentable.de

nahhaft.de

Die Initiative Beste-Reste-Box wird ebenfalls vom Bundesumweltministerium gefördert. Informationen dazu auf der Webseite: www.restlos-geniessen.de

Auf der Grünen Woche in Berlin stellt das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung in Halle 1.2b dieses Projekt zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen vor.

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