Netzwerkarbeit mit IGiB-StimMT

Netzwerkarbeit mit IGiB-StimMT

Am 4. August besuchte Staatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt (Mitte) Templin und informierte sich über den Stand des Projekts. Dr. Ruth Mähl (re), Ärztliche Direktorin des Sana Krankenhauses Templin erläuterte der Politikerin die Idee des Ambulant-Stationären Zentrums, für das im Krankenhaus große Umbauarbeiten geplant sind. Foto: aha

14,5 Mio Euro aus dem Innovationsfonds für Strukturreform im Gesundheitssektor

Templin. Seit Ende Juli hat die Koordinierungs- und Beratungsstelle in der Dargersdorfer Straße 11  in Templin geöffnet. Derzeit können Bürgerinnen und Bürger wochentags von ­
9 bis 12 Uhr dort auf alle Fragen der Gesundheit, Krankheit, Vorsorge und Pflege Antworten erhoffen.
Johannes Drews, Leiter des Teilprojekts „Koordinierung und Beratung“ – einem aus 5 Teilprojekten des aus Bundesmitteln geförderten Projekts IGiB-StimMT, erklärt: „Das Modellprojekt für ein Gesundheitsnetzwerk im ländlichen Bereich ist im Mittelbereich Templin bundesweit einzigartig. Wir proben hier die Zusammenarbeit von niedergelassenen Ärzten, Klinikinfrastruktur und -ärzten sowie angrenzender Bereiche wie Physiotherapie und Pflegediensten mit einem Vernetzungskonzept, das den Bürgern hilft die richtige Adresse für ihre Probleme zu finden.“ Die Beratungsstelle ist so die Schnittstelle zwischen den Angeboten und den Bürgern. Dort sind bis zu drei hochqualifizierte Beraterinnen vorgesehen, die im Gespräch und durch Hausbesuche den genauen Bedarf der hilfesuchenden Menschen ermitteln und ihnen dann passgenau die ärztlichen oder therapeutischen Angebote vermitteln, die sie benötigen. Aber auch soziale Bedürfnisse oder einfach Hilfe bei der Antragstellung für Pflege- oder Rehaleistungen kann man dort bekommen.
Das gemeinsam von der IGiB GbR (Innovative Gesundheitsversorgung in Brandenburg) und der Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH initiierte Projekt StimMT (Strukturmigration im Mittelbereich Templin) wird von 2017 bis 2020 durchgeführt und gleichzeitig wissenschaftlich ausgewertet. Das heißt, die am Projekt Beteiligten wie Ärzte oder Pflegedienstleitungen geben zeitnah Rückmeldungen zu positiven und negativen Auswirkungen der Aktivitäten, um am Ende ein optimiertes Ergebnis zu erhalten.
Bislang steht eine Beraterin – eine sogenannte Agnes-zwei-Schwester – Evelyn Steffler, für die rat­suchenden Bürgerinnen und Bürger in der Dargersdorfer Straße 11 zur Verfügung. Sie berät bei allen Fragen zu Vorsorge, Krankheit und Pflege. aha

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