Afrikanische Lebensfreude in Schwedt

Erfolgreiche Zirkusshow „Mother Africa“ kommt in die Uckermärkischen Bühnen

Junge afrikanische Künstler von "Mother Africa" in einer halsbrecherischen Pyramide. Foto: Agentur

Junge afrikanische Künstler von "Mother Africa" beim flinken Breakdance. Foto: Agentur

Schwedt.

Die erfolgreiche Zirkusshow „Mother Africa“ ist am 29. Januar zu Gast in den Uckermärkischen Bühnen. 40 Künstler aus sieben afrikanischen Nationen zeigen auf der großen Deutschlandtournee ihr Können und begeistern ihre Zuschauer mit ihren Talenten und ihrer Lebensfreude.  

Bereits zum 10. Mal tourt „Mother Africa“ durch über 50 Städte in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz und macht auch in der Oderstadt Halt. Es ist weit mehr als eine bunte Zirkusshow – es ist eine Reise durch den Kontinent der Lebensfreude, auf der es um großartige Unterhaltung und artistische Höchstleistungen geht, aber auch darum, die kulturelle Vielfalt Afrikas zu zeigen und den Besuchern ein Stück afrikanisches Lebensgefühl näher zu bringen.  

Die einzigartige und atemberaubende Show „Khayelitsha – my home“ präsentiert Geschichte und Geschichten eines modernen Afrikas, ohne die Wurzeln seiner vielfältigen Kulturen zu ignorieren. „Khayelitsha“ heißt übersetzt „unsere neue Heimat“ und ist der Name eines der größten Townships Südafrikas. Das Treiben des Townships und seiner Bewohner bildet mit mitreißender Live-Musik, Gesang, Tanz und viel Akrobatik den roten Faden der Show.  

Als einzige afrikanische Zirkusproduktion bietet „Mother Africa“ seit nunmehr zehn Jahren Künstlern des „schwarzen Kontinents“ die Möglichkeit, sich auf internationaler Ebene zu präsentieren. Herzstück der Talentschmiede ist eine eigene Zirkusschule in Tansania, die von  Winston Ruddle 2003 gegründet wurde. Die erfolgreichsten Artisten, Musiker und Tänzer aus sieben Nationen Afrikas hat Ruddle ausgewählt, die in „Khayelitsha“ ihr Heimatland so zeigen, wie sie es empfinden: lebensfroh, bunt, kreativ, selbstbewusst und unglaublich vielfältig in seinen modernen und traditionellen kulturellen Ausdrucksformen.  

„Mother Africa“ ist nicht nur europaweit, sondern auch in Asien, Australien und bis in die USA erfolgreich. Weit über einhundert Talenten hat die Produktion bislang die Tore für eine internationale Karriere geöffnet. Dabei werden für Mother Africa ausschließlich „echte“ afrikanische Künstler gecastet, die nicht nur ihre Wurzeln, sondern auch ihren Lebensmittelpunkt in Afrika haben. „Es ist für jeden Geschmack etwas dabei“, erklärt Ruddle, „und es dürfte keinem Zuschauer auch nur eine Minute langweilig werden.“  

Die Gemeinschaft der Künstler ist der beste Beleg für ein harmonisches Miteinander – ungeachtet aller ethnischen oder religiösen Unterschiede. Für viele der Künstler bieten die Zirkusschule und Mother Africa zum ersten Mal in ihrem Leben eine Zukunftsperspektive und ein Zuhause, das nicht von Armut, Hunger oder Gewalt bedroht ist.  

Karten für die Veranstaltung am 29. Januar um 19:30 Uhr im Großen Saal der Uckermärkischen Bühnen sind an der Theaterkasse (Di.-Fr. 12-20 Uhr, Tel. 03332-538111)erhältlich.

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