„Mehr als Schön“

Bundespreis Ecodesign 2016 ausgeschrieben

Einer der Vorjahressieger beim Wettbewerb, der Fahrradanhänger "H tour" (hinterher.com). Die Jury war überzeugt. Innerhalb weniger Sekunden kann der Fahrradanhänger H tour vom Anhänger zum Handwagen zum Reisetrolley zur Sackkarre zur Wanderrikscha zum Einkaufshelfer umgewandelt und ebenso schnell wieder verstaut werden. Er eignet sich als Transportmittel sowohl für Familien als auch für Handwerker und unterstützt so die Verlagerung des Verkehrs vom Auto auf das Fahrrad. Das Chassis hat eine lange Lebensdauer und lässt sich komplett recyceln, der Austausch von Teilen ist mit nur einem Werkzeug möglich. Foto: bmub

Berlin/Uckermark.


Das Bundesumweltministerium (BMUB) und das Umweltbundesamt (UBA) loben zum fünften Mal den Bundespreis Ecodesign aus. Mit dem Preis sollen Produkte, Dienstleistungen und Konzepte ausgezeichnet werden, die sowohl ökologisch als auch ästhetisch herausragen. Unter dem Motto „Mehr als schön“ können sich Unternehmen, Designagenturen, Start-Ups und Studierende bis zum 11. April mit ihren Einreichungen bewerben.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Wir wollen mit dem Wettbewerb anregen, dass die Auswirkungen unserer Konsumgewohnheiten auf die Umwelt und auf soziale Aspekte kritischer hinterfragt werden. Für die Gestaltung von Produkten und Dienstleistungen bedeutet das, eine langfristige und ganzheitliche Perspektive einzunehmen. Das macht Vorreiter eines guten Designs aus, die wir mit dem Bundespreis Ecodesign auszeichnen wollen.“

Die Präsidentin des UBA, Maria Krautzberger: „Der Bundespreis Ecodesign
schafft eine öffentliche Plattform für kluge Köpfe, die Produkte und
Dienstleistungen so gestalten, dass sie sowohl ästhetisch als auch
ökologisch überzeugen. Er ist der erste und einzige Designpreis, der
ökologische und gestalterische Kriterien gleichwertig nebeneinander
stellt.“

Der Bundespreis Ecodesign wird erneut in vier Kategorien vergeben: In der
Kategorie „Produkt“ werden auf dem deutschen Markt erhältliche
Produkte sowie Prototypen mit Marktreife prämiert. Konzepte, Studien und
Modellprojekte können in der Kategorie „Konzept“ eingereicht werden,
Dienstleistungen und Systemlösungen in der Kategorie „Service“. In
der Kategorie „Nachwuchs“ steht der Wettbewerb Studierenden,
Absolventinnen und Absolventen offen.

Bevor die Einreichungen von der interdisziplinär besetzten Jury im
Original begutachtet werden, trifft ein Expertengremium des UBA und des
Projektbeirates eine Vorauswahl. Bewertet werden die Einreichungen anhand
einer transparenten Kriterienmatrix, die vom BMUB und dem UBA in
Kooperation mit dem Internationalen Design Zentrum Berlin (IDZ) entwickelt
wurde. Dabei wird der gesamte Lebensweg der eingereichten Projekte
berücksichtigt.

Die Preisträger und Nominierten sollen am 28. November 2016 bei der
Preisverleihung im Bundesumweltministerium geehrt und in einer
Wanderausstellung auf Messen und in Museen präsentiert werden. Die
Ausstellung der Preisträger und Nominierten aus dem Jahr 2015 wird am 14.
März 2016 in Ludwigsburg eröffnet. Begleitend zur Ausstellung finden
Workshops und Veranstaltungen statt.

red

Weitere Informationen zum Wettbewerb und der Ausstellung unter:
www.bmub.bund.de/E969/

Das BMUB auf Twitter: @bmub

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