Uckermärker Käse nach Tilsiter Art aus der Uckermark

Uckermärker Käse nach Tilsiter Art aus der Uckermark

Pieter Wolters mit einem seiner "Käselieferanten". Foto: uckerkas

Bauernkäserei Wolters präsentiert den Uckermärker Käse auf der Grüne Woche in Berlin

Berlin/Bandelow.
Mit dem Uckermärker Käse haben die Käsezauberer der Bauernkäserei Wolters aus der Uckermark neben dem beliebten Uckerkaas nach Gouda-Tradition eine neue Schnittkäselinie entwickelt. Uckermärker Käse basiert auf der Tradition des Tilsiter Käses und wird mit einer schmackhaften Naturrinde veredelt. Mild, leicht würzig und pikant zergeht diese Spezialität auf der Zunge: Ein besonderes Mundgefühl und ein pikantes Geschmackserlebnis…und das nach ganz traditioneller Art mit natürlichem Fettgehalt, ohne künstliche Zusatzstoffe.

Natürlich kommt die Milch für den Uckermärker Käse von den eigenen Kühen. Morgens gemolken wird die Milch direkt in die Käserei ins Dorf gebracht und braucht außer einer Pasteurisierung keine weitere Behandlung. Schon seit einigen Jahren bekommen die Kühe neben der im eigenen Betrieb hergestellten Maissilage vom Acker und Grassilage aus den Uckerwiesen, ausschließlich Zusatzfutter aus nicht gentechnisch geänderten Komponenten. So wurde z.B. Sojaschrot komplett durch Rapsschrot ersetzt.

Der Uckermärker Käse, den die Bauernkäserei Wolters ganz frisch auf der Grünen Woche in Berlin  präsentiert, ist ein Tilsiter-ähnlicher Käse. Entstanden ist der sogenannte "Tilsiter Käse" ursprünglich in der Nähe am Fluss Tilse gelegenen früheren Kleinstadt Tilset (heute: Sowetzk) bei Kalingrad. Eine Frau Westphal entwickelte um 1840 örtliche und traditionelle Käsesorten zu einer neuen Sorte weiter und gab ihr den Namen „Tilsiterkäse“. Bemerkenswert ist, dass bei der weiteren Entwicklung des Tilsiter Käses holländische Glaubensflüchtlinge, die so genannte Mennonieten, und auch eingewanderte Bauern und Käsefachleute aus der Schweiz eine nivcht unbeträchtliche Rolle spielten.

Durch die Uckermark fließt zwar nicht die Tilse, aber dafü die Ucker. Und die Fachleute im Milchviehbetrieb und in der Käserei der Firma Uckerkas kommen auch nicht aus der Schweiz, wissen aber trotzdem ganz genau, wie man mit Kühen umgeht. Sie wissen, wie wichtig gute und gesunde Fütterung und Betreuung der Kühe für die Qualität der Milch ist. DIE Grundvoraussetzung um einen wirklich guten Käse herzustellen.

Die Familie von Firmeninhaber Pieter Wolters kommt aus Holland, dem traditionellen Käseland. In der Familie arbeiteten Landwirte seit mehreren Generationen. Da der holländische Hof zu klein wurde, die Liebe zu den Kühen aber sehr groß war, entschied sich Familie Wolters, einen neuen und größeren Hof zu suchen. In der Uckermark fanden sie die gesuchten Bedingungen für eine erfolgreiche Landwirtschaft.Insgesamt bewirtschaftet Familie Wolters zusammen mit ihren Mitarbeitern über 700 Hektar Acker- und Weideland und betreut 500 Kühe sowie 500 Jungtiere und Kälber.

"Ein Bauernhof, auf dem alles selbst erzeugt wird in einem Kreislauf von Entstehen und Vergehen, ist die Idealvorstellung des Wirtschaftens. Ein Ziel, an dem wir fest arbeiten. Wir suchen immer nach Möglichkeiten, was die Natur uns gibt sorgfältig zu nutzen und somit Natur und Mensch dienlich zu sein. So liegt bei uns vom Grashalm über die Kuh bis zur Käse- und Molkeproduktion alles in einer Hand. Selbst das, was scheinbar Abfall ist, wird in der Biogasanlage zu umweltfreundlichen Strom verarbeitet", meint Familie Wolters.

red

Bauerkäserei Wolters, Q-Regio

Andrea Wolters, Pieter Wolters, Nancy Dräger

Telefon: 039740-20274 / 20572

E-mail: info@uckerkaas.de

Internet: www.uckerkaas.de

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