Kunst für das Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio

Kunst für das Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio

Künstlerin Ina Abuschenko-Metwejewa spricht zu ihrem Werk. Foto: sebw

Stadt rückt Bildenden Kunst von Eberswalder Künstlern in den Mittelpunkt

Dr. Ilona Pischel betrachtet das Werk von ANTOINETTE. Foto: sebw

Eberswalde. Zwei Kunstwerke von professionellen Künstlerinnen der Stadt Eberswalde schmücken seit Donnerstag das Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio. Das vierteilige, farbenfrohe Werk "Zapfen" von Ina Abuschenko-Matwejewa ziert den Beratungsraum des Hauses und das Werk "Eber+Wald" von ANTOINETTE, eine Zeichnung auf Stoff, ist im Flurbereich vor dem Saal zu finden.

"Für das Haus sind die Kunstwerke eine außerordentliche Bereicherung", so Bellay Gatzlaff, der Kulturdezernent der Stadt Eberswalde. "Eberswalde hat ein breites Kulturleben, aber manche Bereiche werden auf dem ersten Blick nicht so wahrgenommen, so zum Beispiel der Bereich der Bildenden Kunst. Die Förderung dieses Kulturbereiches der Stadt ist nicht nur mir, sondern auch dem Bürgermeister sehr wichtig", so der Dezernent.

In Folge dessen widmete sich das städtische Kulturamt der Aufgabe, die Bildende Kunst stärker ins Bewusstsein zu rücken. Im Dialog mit den Künstlern wurde klar, dass professionelle Künstler davon leben, dass ihre Werke gesehen werden. "Deshalb haben wir uns entschieden, je ein Werk der professionellen Künstler in Eberswalde aufzukaufen und auch auszustellen", so Bellay Gatzlaff.

Im Dialog zwischen dem Kulturamt und den Künstlern fiel schließlich die Wahl des Ausstellungsortes auf das Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio. "Hier gehen täglich viele Besucher ein und aus. Und nachdem der Ort feststand, haben wir gemeinsam mit den Künstlerinnen die Werke für das Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio ausgewählt", so Dr. Stefan Neubacher, der Kulturamtsleiter der Stadt.

In der nächsten Zeit wird ein drittes Kunstwerk von Gudrun Sailer das Bürgerbildungszentrum zieren. Momentan befindet es sich noch im Entstehungsprozess. Die Vorsitzende des Ausschusses für Kultur, Soziales und Integration, Dr. Ilona Pischel, begrüßt den Vorstoß der stärkeren Bekanntmachung von Eberswalder Künstlern, da die Stadt einen Bildungsauftrag hat.

Ein weiterer Schritt, um Bildende Kunst in den Fokus zu rücken, wird die Thematisierung im Fachausschuss sein. Im Ausschuss für Kultur, Soziales und Integration werden sich die professionellen Künstlerinnen und Künstler der Stadt am 2. Februar 2016 vorstellen. Insgesamt hat der Ankauf pro Kunstwerk 2.000 Euro gekostet. red

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