Sie heißen Dafne, Paul, Ida oder Toga

Tierheim und Tierschutz mit Engagement

Der DM-Basar. Foto: Tierheim

Schwedt.

Sie heißen Dafne, Paul, Ida oder Toga. Und sind ausgesetzte und gefundene Katzen, die im Schwedter Tierheim liebevoll gepflegt und umsorgt werden. Wenn sie Glück haben, werden sie vermittelt und finden ein neues Zuhause. Dann sind sie Glückspilze. Wie viele dieser Glückspilze es jedes Jahr gibt, kann man auf der Internetseite des Schwedter Tierheims erfahren.

Der Verein „Schwedter Tierschützer“ e. V. wurde 1993 gegründet, zur Zeit hat er 40 Mitglieder. Am Anfang sollte das Tierheim nur eine Auffangstadion für abgeschobene und ausgesetzte Tiere sein, die nach 14 Tagen Aufenthalt in die umliegenden Tierheime untergebracht werden sollten. Dies war aber nicht möglich, da alle Tierheime voll belegt waren, so wurde aus der Auffangstation allmählich ein kleines Tierheim. Außer den in ihm untergebrachten Tieren – Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Frettchen, Vögel, Ratten oder Kaninchen – werden von den Tierpflegern und ehrenamtlichen Mitarbeitern auch Pensionstiere während Urlaubszeit, Krankenhausaufenthalt oder bei Dienstreisen des jeweiligen Herrchens oder Frauchens betreut. Die Jugendlichen von der Tierschutzgruppe helfen den Tierpflegern bei der Versorgung der Tiere. Sie reinigen die Käfige, füttern die Tiere, bürsten, streicheln, spielen mit ihnen oder führen sie aus. Vor allem lernen die Jugendlichen Verantwortung zu übernehmen im Umgang mit Tieren.
Auch für Außenstehende gibt es übrigens viele Möglichkeiten, sich im Tierschutz zu betätigen. Das beginnt damit, dass man sich Tiere aus dem Tierheim zu sich nach Hause holt. Wer kein Tier bei sich aufnehmen möchte, kann auch mit einer Mitgliedschaft im Tierschutzverein dessen Arbeit unterstützen oder eine Tierpatenschaft übernehmen.

Im vergangenen Jahr fanden 40 Hunde und 61 Katzen aus dem Tierheim Schwedt ein neues Zuhause.  Dies alles wäre nicht ohne die Hilfe der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter im Tierheim möglich oder all denen die im Stadtgebiet und in umliegenden Ortschaften freilebende Katzen füttern. Die DM-Drogeriekette organisierten eine Tombola, bei der jedes Los gewann, die Preise stellte der Drogeriemarkt zur Verfügung. Der Erlös wurde dem Tierheim gespendet. Der Discounter Norma spendete großzügig Hunde und Katzenfutter. Und Schüler der Tabaluga-Schule buken fleißig Hundekekse für den Weihnachtsbasar des Tierheims. Die Pfötchenweihnacht für die Tiere war ein voller Erfolg.  So viele Tierfreunde wie noch nahmen die Möglichkeit war, das Tierheim näher kennenzulernen und viele, die zum ersten Mal kamen, waren über die Atmosphäre und die Arbeit sehr erstaunt gewesen.

Das Tierheim (und natürlich alle Vierbeiner) bedanken sich bei allen für die ständige Hilfe und Bereitschaft.    red

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