Mit Rat und Tat zur Seite stehen

Mit Rat und Tat zur Seite stehen

FLB-Präsident Siegfried Kirschen hier flankiert von den Trainern Mario Reichel (FSV Union Fürstenwalde, li) und Stefan Krämer (FC Energie Cottbus, re). Foto: flb

Interview zum Jahreswechsel 2015/16 mit FLB-Präsident Siegfried Kirschen

Cottbus. Herr Kirschen, das Jahr 2015 ist zu Ende gegangen und es war im deutschen Fußball leider geprägt von den Ereignissen um die Vergabe der WM 2006. Ist das Sommermärchen eine Illusion gewesen?
Nein, das war es nicht. Die großartige Stimmung, die wir 2006 in unserem Land erleben durften, bleibt unvergessen und es haben alle Bereiche unserer Gesellschaft an diesem Ereignis partizipiert. Dass die Vorgänge im Zusammenhang mit der Vergabe der WM aufgearbeitet werden müssen, ist gleichwohl unstrittig.

Was ich nicht nachvollziehen kann, ist, dass bei der gegenwärtigen Aktenlage sich die Protagonisten von Beginn an in Widersprüche verstrickten, ihr Erinnerungsvermögen ausschalteten und keinen Mut zur Wahrheit hatten. Gerade der wäre jedoch notwendig gewesen, damit die Menschen verstehen, was sich tatsächlich ereignet hat. Und ich bin sicher, die Menschen hätten es verstanden und wir würden vielleicht schon heute gar nicht mehr darüber sprechen.

Dass Persönlichkeiten des deutschen Fußballs nunmehr in einem Lichte erscheinen, in welchem ihre jahrzehntelangen Verdienste immer weniger eine Rolle spielen, ist leider Tatsache geworden und stimmt nachdenklich.

Gilt diese Einschätzung auch für FIFA-Präsident Joseph S. Blatter?
Sepp Blatter hat für den internationalen Fußball, insbesondere in den Ländern der Dritten Welt, unglaublich viel investiert. Dass die meisten dieser Länder im Fußball keine Entwicklungsländer mehr sind, ist vor allem sein Verdienst. Und er tut mir auch persönlich etwas leid, weil er nicht erkannt hat, dass Funktionäre auf Kontinenten, in denen die Korruption gängige Praxis ist, die finanziellen Möglichkeiten der FIFA für ihre persönlichen Interessen ausgenutzt haben.

Inwieweit er selbst dazu beigetragen hat, wird sich noch herausstellen. Angesichts der aktuellen Situation erscheint es mir logisch, dass es Überlegungen gibt, das bisherige Exekutivkomitee in ein Aufsichtsgremium umzuwandeln und die Leitung des Verbandes in die hauptamtliche Administration zu überführen.

Welche Auswirkungen haben die Geschehnisse im deutschen und internationalen Fußball auf die Arbeit im Landesverband?
Unmittelbar zunächst einmal keine. Ich glaube, dass die Menschen auch gut unterscheiden können, welche Vorgänge den sogenannten großen Fußball und welche die Basis betreffen. Was wir ebenfalls nicht vergessen dürfen, ist, was der DFB im Einzelnen für den Amateurfußball tut. Hier erinnere ich ganz aktuell an die Unterstützung der Flüchtlingsarbeit über das Programm "1:0 für ein Willkommen", mit dem allein in unserem Landesverband bereits über 30 Vereine gefördert wurden, aber auch an die fortlaufenden umfassenden Investitionen in das DFBnet, welches aus unserer Verbandsarbeit schon längst nicht mehr wegzudenken ist, die Finanzierung der Talentförderung an den DFB-Stützpunkten in den Kreisen, die Förderung des Mädchen- und Schulfußballs oder das kostenlose Angebot von Besuchen des DFB-Mobils und Kurzschulungen im sportlichen und überfachlichen Bereich.

Eine Gefahr sehe ich natürlich für den Fall, dass dem DFB im Ergebnis der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hohe Steuernachzahlungen oder gar die nachträgliche Aberkennung der Gemeinnützigkeit für 2005 drohen sollten. Dann könnten unter Umständen neben einzelnen Projekten auch die Zuschüsse an die Verbände auf dem Prüfstand stehen, was für unseren Verbandshaushalt erhebliche Auswirkungen hätte. Sie sprechen die Unterstützung des DFB an, die auch maßgeblich für die Umsetzung des Masterplanes ist.

Welche Zwischenbilanz ziehen Sie, nachdem mehr als die Hälfte der Wegstrecke bereits absolviert worden ist?
Wir haben in den vergangenen zwei Jahren 26 Vereinsdialoge und fünf Vorstandstreffs durchgeführt. Jeder einzelne Besuch war für uns informativ und wir haben einen guten Überblick über die Probleme unserer Vereine gewonnen. Im Gegenzug konnten wir den Vereinen vielfältige Hilfestellungen an die Hand geben, die von Online-Angeboten über Fachberatungen bis hin zu dezentralen Qualifizierungsmaßnahmen für Trainer, Übungsleiter und weitere Vereinsmitarbeiter reichen.

Wir werden auch im kommenden Jahr im Rahmen des Masterplanes regelmäßig bei unseren Vereinen vor Ort sein, um uns über ihre Bedingungen und Anliegen zu informieren und ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen

... dies gerade auch vor dem Hintergrund, dass Fußball ohne Ehrenamt nicht funktioniert ...
Diese Tatsache müssen wir uns immer wieder bewusst machen. Die demografische Entwicklung stellt uns leider vor die Herausforderung, immer ausreichend ehrenamtliche Mitarbeiter für die verschiedensten Funktionen zu gewinnen und diese dann auch im Verein zu fördern und immer wieder neu zu motivieren.

Ein ehrlich gemeintes Dankeschön oder eine Auszeichnung durch den Fußballkreis oder den Landesverband wirkt sehr oft nachhaltig motivierend, weil die Anforderungen immer größer werden, denken wir nur an die Verantwortung, die wir mittlerweile im gesellschaftlichen Bereich übernehmen.

Fußball ist längst viel mehr als nur die Organisation des Spielbetriebs, er betrifft Aktivitäten im Fairplay und in der Gewaltprävention, in der Integration von Flüchtlingen oder in der Inklusion von Menschen mit Behinderung sowie vor allem in der Ausbildung und Erziehung unseres Nachwuchses.

Wenn auch der Spielbetrieb bei weitem nicht mehr die einzige Aufgabe des Verbandes ist, so betrifft er doch unverändert das Kerngeschäft. Bestandteil des Masterplanes sind auch Angebote der Flexibilisierung und neuer Spielformen. Welchen Stand hat der FLB hierbei erreicht?
Nun, dass es möglich ist, den Spielbetrieb flexibler zu gestalten, ist etwas völlig Neues, denn in der Vergangenheit mussten alle Mannschaften in ganz Deutschland nach den allgemein-verbindlichen Regeln des DFB spielen. Jetzt haben wir die Möglichkeit, je nach den regionalen Gegebenheiten zu entscheiden, ob wir zum Beispiel mit verminderten Mannschaftsstärken oder mit wiederholtem Ein- und Auswechseln agieren möchten.

In der Uckermark beispielsweise sind solche Regelungen erforderlich, um den Spielbetrieb überhaupt zu sichern. Rund um Potsdam hingegen erleben wir den gegenteiligen Trend, hier fehlt es an Platzkapazitäten und Übungsleitern, nicht aber an Spielern. Unsere Fußballkreise haben deshalb gemeinsam mit den Vereinen die jeweiligen Bedingungen erörtert und über die Wettspielanweisungen entsprechende Beschlüsse geregelt.

Was neue Spielangebote betrifft, haben wir die Situation, in allen Kreisen die Hallenmeisterschaften im Nachwuchs- und Männerbereich nach Futsal-Regeln auszurichten. Wenn wir im Vorstand des DFB beschlossen haben, eine Futsal-Nationalmannschaft aufzubauen, die schon 2017 an der EM teilnehmen soll, wird deutlich, warum die Umstellung auf Futsal Sinn macht. Wir haben diesen Prozess mit Schulungen in unseren Kreisen begleitet, so dass überall die erforderlichen Kenntnisse vorhanden sein sollten. Was allerdings deutlich wurde, ist, dass bestimmte Vorbehalte nur in den seltensten Fällen von den Aktiven selbst kamen, sondern eher von den Trainern, die einen nach dem Prinzip "Wer etwas will findet Wege", die anderen nach dem Prinzip "Wer etwas nicht will, findet Gründe". Doch auch bei den letzteren setzt sich nach und nach die Überzeugung durch, dass Futsal nicht nur ein lohnendes Spielangebot ist, sondern auch im besonderen Maße der Schulung der Technik und Schnelligkeit dient, die im modernen Fußball immer größere Bedeutung erlangen.

Was wir in den nächsten Monaten darüber hinaus noch etablieren wollen, ist Beachsoccer. Der DFB unterstützt die Durchführung von Landeswettbewerben, in denen die Teilnehmer an den Ausscheiden auf Regional- und Bundesebene ermittelt werden und ich glaube, dass diese Sportart ein sinnvolles zusätzliches Angebot für Freizeitfußballer ist.

Im Landesverband wird die Rolle des Fairplay immer wieder hervorgehoben. Es zu fördern, ist auch Zweck der Fairplay-Liga, die in allen Fußballkreisen gestartet ist...
... und das mit großem Zuspruch. Denn bei der Fairplay-Liga lernen unsere Kinder frühzeitig, sich fair und mit einem gesunden Gerechtigkeitsempfinden im sportlichen Wettbewerb zu behaupten. Das heißt: Es wird ohne Schiedsrichter gespielt, die Trainer müssen sich in einer gemeinsamen Coaching-Zone und die Eltern mindestens 15 Meter vom Spielfeld entfernt aufhalten. Im kommenden Spieljahr werden wir in allen Kreisen eine Staffel für G- und F-Junioren nach den Regeln der Fairplay-Liga betreiben und dieses Angebot soll in den darauffolgenden Spielserien ausgebaut werden.

Im November 2016 findet in Erfurt der nächste Ordentliche DFB-Bundestag statt. Wird die Fortschreibung des Masterplanes über die bisherige Laufzeit hinaus Ihre Zustimmung finden?
Ohne Frage, ja. Den bisherigen Weg fortzusetzen, dient der weiteren Entwicklung unseres Amateurfußballs. Innerhalb des DFB sind wir uns einig, die aktuellen Inhalte zunächst zu vertiefen, bevor wir uns neuen Aufgaben zuwenden. Eine Ausnahme wird lediglich sein, auch für die Schiedsrichter ein Modul zu entwickeln. Denn auch in diesem Bereich werden die Herausforderungen von Jahr zu Jahr komplizierter.

... sicher nicht nur durch die demografische Entwicklung?

Nicht nur. Wenn Schiedsrichter in unserem Verband aus ihrem Amt ausscheiden, dann glücklicherweise nur in den seltensten Fällen auf Grund von Beleidigungen oder gar tätlichen Angriffen. Unstrittig ist für mich allerdings, dass wir unsere Schiedsrichter noch besser schützen müssen. Was sich hier im Umgang miteinander in den vergangenen Jahren entwickelt hat, zeugt nicht unbedingt von gegenseitigem Respekt. Dass der DFB mithilfe einer Kampagne die Attraktivität der Schiedsrichtertätigkeit steigern möchte, ist ein Weg.

Ein anderer kann nur sein, direkt vor Ort immer wieder für unsere Werte einzutreten, unsere Schiedsrichter zu stärken und deutlich zu machen, dass ohne sie ein Spiel nicht möglich ist. Die Schiedsrichter müssen allerdings auch noch intensiver daran arbeiten, Fehler zu verringern und einheitlicher in der Beurteilung von Spielsituationen aufzutreten.

Werfen wir einen Blick auf die Spitzenvereine unseres Landesverbandes. Sind die Zeiten der großen Erfolge in Potsdam und Cottbus erst einmal vorüber?
Wenn man an die nationalen und internationalen Meistertitel des 1. FFC Turbine Potsdam 71 oder die Jahre des FC Energie Cottbus in der Bundesliga zurückdenkt, müssen wir uns sicher auf neue Realitäten einstellen. Das bedeutet allerdings nicht, dass wir mit den aktuellen Ergebnissen zufrieden sein können. Insbesondere vor dem Hintergrund, was wir im Verbund mit den Sportschulen, den Vereinen und den Verbandsleistungszentren in die Nachwuchsförderung investieren, können die momentanen Tabellenstände unserer Mannschaften in der Frauen-Bundesliga beziehungsweise 3. Liga nicht unser Anspruch sein.

Ich weiß sehr wohl, dass heutzutage auch in diesen Spielklassen mehr und mehr das Geld eine Rolle spielt und dass wir Jahr für Jahr gut ausgebildete Talente verlieren, die wir mit den vorhandenen finanziellen Mitteln nicht in unserem Land halten können. Allein im vergangenen Jahr haben uns fünf Nachwuchsspieler verlassen, die von finanzkräftigen Bundesligavereinen übernommen wurden. Dies darf allerdings nicht als pauschale Entschuldigung herhalten.

Deshalb stimmt es mich optimistisch, was der neue Energie-Trainer Vasile Miriuta mit seiner Mannschaft in den vergangenen Wochen erreicht hat. Er hat gesehen, wozu seine Spieler in der Lage sind und wo es Schwachstellen gibt, die durch eine entsprechende Spielphilosophie und angemessene taktische Ausrichtung kompensiert werden können. In Potsdam gilt es, sich unter den Top 4 zu behaupten. Früher gab es im Frauenfußball in Deutschland nur eine Adresse, das hat sich geändert und diesen Realitäten muss man sich stellen.

Eine Erfahrung, die auch für unsere Regional- und Oberligisten Gültigkeit besitzt...
Ohne Zweifel. Und das mussten unsere Aufsteiger in die Regionalliga, der FSV Optik Rathenow und der FSV 63 Luckenwalde, auch erkennen. Beide haben jedoch die reelle Chance, die Klasse zu halten, wie der SV Babelsberg 03 um einen Platz im oberen Tabellendrittel mitspielen kann. Vielleicht können wir uns im kommenden Spieljahr über einen weiteren Verein aus unserem Verband in der Regionalliga freuen, dem FSV Union Fürstenwalde ist dies in jedem Fall zuzutrauen. Auf der anderen Seite hoffe ich, dass wir möglichst keine Absteiger aus der Oberliga zu verzeichnen haben, denn die Vereine liegen leistungsmäßig dicht beisammen. Doch dass unsere Mannschaften aus Strausberg, Frankfurt (Oder), Brandenburg und Altlüdersdorf im Kampf um den Klassenerhalt gefordert sind, ist Fakt.

Im Spielbetrieb auf Landesebene wartet in diesem Frühjahr ein besonderer Höhepunkt. Am 28. Mai 2016 ist der zentrale Pokalendspieltag in allen Landesverbänden geplant. Ist die vorgesehene Live-Konferenzschaltung der ARD auch ein Beleg für die zunehmende Bedeutung des Amateurfußballs?
Auf jeden Fall. Ich freue mich sehr, dass die Initiative der Landesverbände dazu geführt hat, dieses Vorhaben gemeinsam umzusetzen und die ARD für die Live-Übertragung in den dritten Programmen und im Internet zu gewinnen. Ich bin sicher, wir werden in diesem Jahr einen erfolgreichen Auftakt dieses Projektes erleben und es in den nächsten Jahren mit Unterstützung weiterer Partner aus der Wirtschaft kontinuierlich weiterentwickeln.

Und, was glauben Sie: Wer wird dann live im Fernsehen den diesjährigen Krombacher Pokal Brandenburg in den Händen halten?
Alles ist möglich. Uns stehen mit dem Kreisderby zwischen dem Ludwigsfelder FC und dem FSV 63 Luckenwalde und dem Vergleich zwischen dem FSV Union Fürstenwalde und dem SV Babelsberg 03 erst einmal zwei attraktive Halbfinalspiele bevor, die spannende Ausgänge versprechen. Ich freue mich schon sehr darauf und werde bei beiden Spielen dabei sein.

Interview: Silke Wentingmann-Kovarik

Öffentlichkeitsarbeit beim Fußball-Landesverband Brandenburg e.V.
Dresdener Straße 18
03050 Cottbus
+49 355 4310 270 (Phone)
+49 355 4310 230 (Fax)
silke.wentingmann.kovarik@flb.de

Internet: www.flb.de

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