Lungenkrebszentrum erneut zertifiziert

Exzellente Arbeit im Sinne der Patienten

Blick auf Südseite des Johanniter-Krankenhauses im Fläming.Foto: Johanniter

Treuenbrietzen. Nach der ersten Zertifizierung im Jahre 2012 hat die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) das Lungenkrebszentrum am Johanniter-Krankenhaus gemäß einem umfangreichen Anforderungskatalog re-zertifiziert. Mit dem Zertifikat wird dem Zentrum höchste Kompetenz in Medizin, Pflege und Therapie für die Diagnostik und Therapie des Bronchialkarzinoms bescheinigt. Jeweils zwei Tag lang prüften unabhängige Auditoren im Auftrag der DKG die Prozesse in der Einrichtung auf Herz und Nieren.
Das Ergebnis stellt die Krankenhausleitung und das Team um Chefarzt Dr. Rainer Krügel sehr zufrieden. „Unser Ziel ist die größtmögliche individuelle unterstützende Behandlung des Patienten“, erklärt Krügel und „das wir dieses Ziel erfolgreich verfolgen, wurde uns extern bestätigt.“

Die Diagnose Bronchialkarzinom betrifft in Brandenburg etwa 1.700 Patienten pro Jahr. Eine Diagnose, die nicht nur den Patienten, sondern auch besonders seine Familie und seine behandelnden Ärzte vor außergewöhnliche Herausforderungen und Belastungen stellt. Das Lungenkrebszentrum betreut seine Patienten zu jedem Zeitpunkt der Krankheit in vollem Ausmaß. Neben einer standortübergreifenden Zusammenarbeit der medizinischen Fachabteilungen stellt die Vernetzung der Pflegedienste, der Funktionsabteilungen sowie der psychosozialen Dienste eine umfassende und zügige Versorgung unter einem Dach sicher. Kooperationen mit anderen Gesundheitseinrichtungen bieten zusätzlich Unterstützung und Sicherheit.
Brigitte Scharmach, Geschäftsführerin des Johanniter-Krankenhauses in Treuenbrietzen, dankt den beteiligten Mitarbeitern. „Eine Re-Zertifizierung ist immer eine Herausforderung, denn es wird eine deutliche Verbesserung zur Erst-Zertifizierung verlangt. In Treuenbrietzen wurde und wird exzellente Arbeit geleistet, die denen zugute kommt, die sie brauchen: den Patienten!“ red

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