Russland will Gedenkausstellung unterstützen

Russland will Gedenkausstellung unterstützen

Schulterschluss zur deutsch-russischen Freundschaft: Ministerpräsident Dietmar Woidke (links) und Russlands Botschafter Sergej Netschajew tragen sich ins Goldene Buch des Schlosses Cecilienhof ein. Foto: Sabine Gottschalk

Botschafter Netschajew und Ministerpräsident Woide am Ort der Potsdamer Konferenz

Potsdam. Russlands neuer Botschafter, Sergej Netschajew, ist am Mittwoch zum Antrittsbesuch nach Brandenburg gekommen. Gemeinsam mit Ministerpräsident Dietmar Woidke hat der studierte Germanist und langjährige Diplomat das Schloss Cecilienhof besucht.

Am Originalschauplatz der Potsdamer Konferenz von 1945 soll 2020 eine große Gedenkausstellung zum 75. Jahrestag der Verhandlungen der drei Alliierten USA, Großbritannien und Sowjetunion stattfinden. Da die Sowjetunion damals Gastgeber war, sagte Netschajew der Schlösserstiftung als Veranstalter des Rückblicks seine Unterstützung bei der Materialbeschaffung zu.

Die Ereignisse sollen auch multimedial anhand von bislang unbekanntem Filmmaterial dargestellt werden. Dazu will die Stiftung, die auch Eigentümerin des Schlosses ist, unter anderem die seit der Restaurierung leerstehenden Räume des ehemaligen Hotels nutzen. Die Chance sei einmalig, betonte Projektleiter Jürgen Luh. Eine erneute Verpachtung ist demnach erst ab Mitte 2021 wieder möglich.  sg

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