Planspiel um die Potsdamer Mitte

Planspiel um die Potsdamer Mitte

Sigrun Rabbe vom Sanierungsträger Potsdam zeigt anhand des Modells, wie die Mitglieder der Auswahlkommission ein detailgetreues Bild von der möglichen Entwicklung des Alten Markts bekommen können. Besucher können sich zum Wechseln der Modellhäuser an die Mitarbeiter der Pro Potsdam wenden, die zu den Öffnungszeiten vor Ort sind. Foto: sg

In der Roten Infobox zeigt ein Modell wie sich der Alte Markt verändern kann

Potsdam. 37 Entwürfe von Bietern für die neun Grundstücke im Block III des Fachhochschulgeländes am Alten Markt werden seit Mittwoch in der Roten Infobox vor der Nikolaikirche gezeigt.

Neben den Gebäuden mit Leitfassaden, die jeweils an den Ecken des Carrés gebaut werden müssen, gibt es ganz unterschiedliche Ideen zum Füllen der Zwischenräume: Hier ist von historisierend bis ultra-modern ein breites Spektrum an Vorschlägen zu erkennen, das auch viel Raum für kostengünstige Mietwohnungen und soziokulturelle Nutzungskonzepte lässt.

Je mehr solcher Angebote ein Bieter mache, um so mehr Punkte bekomme er bei der Auswahl, in die zu 40 Prozent die Gestaltung und zu 60 Prozent die beabsichtigte Nutzung einfließe, betont Sigrun Rabbe vom Sanierungsträger Potsdam. Ein Modell mit austauschbaren Wohnblöcken hilft, eine genauere Vorstellung vom Endergebnis zu bekommen, denn jeder Bieter musste für die Ausstellung ebenfalls ein Modell seines geplanten Gebäudes einreichen.

Zu sehen ist die Schau bis zum 25. November jeweils mittwochs bis freitags von 14 bis 19 Uhr und samstags von 11 bis 17 Uhr. Die etwa 20-köpfige Auswahlkommission aus Architekten, Stadtplanern, Stadtverordneten und Vertretern der Stadtverwaltung tagt wieder am 5. und 7. Dezember. Wer am Ende den Zuschlag bekommt, soll bis zum kommenden Sommer feststehen. Baubeginn wäre dann etwa ein Jahr später. sg


Weitere Infos auf www.potsdamer-mitte.de.

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