Visionen für den Schlaatz

Viertägiger Workshop als Grundlage für zukünftige Entwicklung

Logo des neuen Leitbilds, das erarbeitet werden soll. Foto: LHP

Potsdam. Gemeinsam mit den Vertretern des Arbeitskreises StadtSpuren haben die Beigeordneten der Landeshauptstadt Potsdam, Bernd Rubelt und Mike Schubert, am Dienstag die Visionenwerkstatt Schlaatz eröffnet. Ziel des viertägigen Workshops ist die Erarbeitung eines Leitbildes für die zukünftige Entwicklung des Potsdamer Stadtteils, das als Grundlage für eine integrierte Entwicklungsplanung ab 2018 dienen soll.

Innerhalb der offenen Werkstatt setzen sich die vier eingeladenen Experten-Teams kooperativ mit der Fragestellungen zur Entwicklung des Wohngebietes Am Schlaatz auseinander. Die Ergebnisse werden am Donnerstag, den 12. Oktober ab 17.30 Uhr im Bürgerhaus am Schlaatz der Öffentlichkeit präsentiert.

"Die bereits dichte Bebauung des Stadtteils kann durch eine Verbesserung der öffentlichen Flächen und Höfe an Freiraum- und Wohnqualität gewinnen. Darüber hinaus müssen wir den Schlaatz durch integrierte und innovative Mobilitätskonzepte besser anbinden", so Baudezernent Bernd Rubelt. "Dafür bedarf es einer kreativen Vision und konkreter Lösungsvorschläge für eine behutsame und identitätsstiftende Stadterneuerung, damit die Menschen den Stadtteil als einen guten Ort zum Leben wahrnehmen."

"Der Schlaatz ist jung, bunt und vielfältig. Und er ist ein bezahlbarer Wohnort für alle. Gerade in seiner gesamtstädtischen Funktion für die Landeshauptstadt als Quartier mit günstigen Mieten muss der Schlaatz weiter gestärkt werden", betont Sozialdezernent Mike Schubert. "Wir wollen vor allem die Lebensqualität verbessern. Hier ist die Frage des Stadtteilmanagements und der Akteure im Quartier besonders wichtig."

Auslober der Visionenwerkstatt sind vier Unternehmen des Arbeitskreises StadtSpuren. Dazu gehören die Gewoba Wohnungsverwaltungsgesellschaft, die Wohnungsgenossenschaft "Karl Marx", die Potsdamer Wohnungsbaugenossenschaft eG und die Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 eG. Gemeinsam bewirtschaften diese Unternehmen der sozialen Wohnungswirtschaft etwa 85 Prozent der Wohnungen im Stadtteil.

Die Visionenwerkstatt und die anschließende integrierte Planung finden in Kooperation mit der Landeshauptstadt statt. Im Zusammenhang mit dem Antrag zur Fortführung des Programms "Soziale Stadt" im Schlaatz sollen Gelder für eine weiterführende integrierte Planung vorgesehen werden. Die Ergebnisse der Visionenwerkstatt sollen dabei als begründende Vorlage den Antrag stützen.   red / sg


Weitere Informationen zum Projekt finden sich unter www.schlaatz2030

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