Olympiasiegerin Conny Waßmuth wird neue Mitarbeiterin im Sportministerium

Olympiasiegerin Conny Waßmuth wird neue Mitarbeiterin im Sportministerium

Olympiasiegerin Conny Wasmuth mit Sportminister Günter Baaske. Foto: MBJS

Sportliche Karriere hat weiterhin Vorrang

Potsdam. Die Kanu-Olympiasiegerin, Welt- und Europameisterin Conny Waßmuth ist am Dienstag als neue Mitarbeiterin im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) von Sportminister Günter Baaske begrüßt worden. Sie erhält eine von zehn Stellen, die die Landesregierung für die Förderung der Dualen Karriere von Sportlerinnen und Sportlern bereitstellt.

Das Konzept der dualen Karriere sichert die sportliche und berufliche Entwicklung von Spitzenathletinnen und Spitzenathleten und ist entsprechend der Vereinbarung im Koalitionsvertrag ein Schwerpunkt der Landesregierung in dieser Legislaturperiode. "Ich freue mich, dass wir Conny Waßmuth für die Arbeit im Ministerium im Rahmen der dualen Karriere gewinnen konnten. Wir werden von ihrer Kompetenz und ihrer langen Erfahrung im Leistungssportbereich profitieren. Ich wünsche ihr einen guten Start und natürlich weiterhin viele sportliche Erfolge", so Baaske.

"Für mich ist es wichtig, mich schon während meiner sportlichen Laufbahn auf die Zeit danach vorbereiten zu können", betont Conny Waßmuth. Sie dankte dem Minister für die Möglichkeit, im Ministerium arbeiten zu können. "Ich bin gespannt auf die Aufgabe und freue mich auf viele neue Erfahrungen", so Wasmuth weiter.

Bisher konnten Spitzensportlerinnen und -sportler im Land Brandenburg in Feuerwehr- und Polizeisportfördergruppen aufgenommen werden. Um den ihnen Alternativen bieten zu können und um paralympischen Athletinnen und Athleten die duale Karriere zu ermöglichen, wurden zehn Stellen in der Landesverwaltung geschaffen. Conny Waßmuth ist die erste Sportlerin, die ihren Arbeitsvertrag erhält. Sie soll sich im Sportreferat des MBJS um den Spitzen- und Nachwuchsleistungssport kümmern.

Vorrang hat jedoch weiterhin die sportliche Karriere. Conny Waßmuth, geboren 1983 in Halle (Saale), absolvierte ein Studium an der Universität Potsdam, das sie als Diplomsportökonomin abschloss. Sie blickt bereits auf eine außerordentlich erfolgreiche Karriere als Kanutin zurück. Sie gewann einmal Gold bei Olympia, sechs Weltmeister- und fünf Europameistertitel. Dazu kommen sieben zweite und dritte Plätze. Ihre nächste sportliche Herausforderung sind die Kanu-Weltmeisterschaften 2018 in Montemore o Velho in Portugal. red / sg

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