Mehr Grün in der Stadt

Mehr Grün in der Stadt

Die umgestaltete Konrad-Wolf-Allee in Drewitz gilt als Musterbeispiel für gelungene Stadtumwandlung mit grüner Lunge. Foto: sg

Sechster Innenstadtwettbewerb startet in Brandenburg

Potsdam. Unter dem Titel "GrünStadtRaum" hat Bauministerin Kathrin Schneider am Donnerstag den sechsten Innenstadtwettbewerb des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung eingeläutet. Projekte, die beispielhaft aufzeigen, wie die grüne Innenstadt der Zukunft aussehen könnte, werden bis zum 30. November gesucht. Das können ganze Stadtviertel sein, die umgebaut und begrünt wurden, aber ebenso gut auch kleine Projekte, wie die Begrünung eines Innenhofs.

Aufgezeigt werden soll, wie auch ein wenig Grün in der Stadt zur Oase der Ruhe werden kann, erklärte Philipp Sattler vom Bund Deutscher Landschaftsarchirtekten. Beteiligen können sich deshalb nicht nur Städte und Gemeinden, sondern auch Unternehmen, Bürger, Verbände und Interessengruppen. Auch Stadtmarketing- und Citymanagement-Initiativen sind angesprochen.Der Wettbewerb wird seit 2004 ausgeschrieben. In der Vergangenheit waren bereits Themen wie "Altstadthelden", Stärkung der Innenstadt", "Gesicht einer Stadt", Innenstadt barrierefrei" und "Altstadthelden gesucht" ausgeschrieben worden. Nun soll es um Grünanlagen gehen, die den Bewohnern der Städte ein angenehmes und gesünderes Lebensumfeld bieten.

Gleichzeitig entsteht Raum für Begegnungen, Sport und Freizeitaktivitäten. Auf Plätzen kommen Menschen aller Generationen zusammen und es entseht eine neue Art der Aufenthaltsqualität. Selbst Parkplätze dienen nicht mehr nur als Autoabstellfläche. Wichtig ist dabei auch das Engagement der Bürger, die ihre Grünanlage pflegliche behandeln sollten.

Das Thema "GrünStadtRaum" wurde aus aktuellem Anlass gewählt. Der Bund hat kürzlich mit dem "Weißbuch Stadtgrün" ein Arbeitsprogramm zur Unterstützung der Kommunen veröffentlicht. Zudem hat er das neue Förderprogramm "Zukunft Stadtgrün" aufgelegt, aus dem Brandenburg 1,5 Millionen Euro erhält, die vom Land noch einmal verdoppelt werden. Die Einrichtung und Umgestaltung von Grün- und Freiflächen wird außerdem mit Mitteln aus den verschieden-en Städtebauförderprogrammen unterstützt.Wettbewerbsbeiträge können bis zum 30. November beim Koordinationsbüro postalisch eingereicht werden. sg


Kontakt für Wettbewerbsbeiträge: slapa & die raumplaner gmbh, Kaiser-Friedrich-Str. 90, 10585 Berlin, E-Mail: wettbewerb@die-raumplaner.de

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