Landesregierung würdigt Verein "Demokratie und Integration Brandenburg"

Landesregierung würdigt Verein "Demokratie und Integration Brandenburg"

Staatskanzleichef Thomas Kralinski. Foto: Presseamt der Staatskanzlei / brandenburg.de

25 Jahre alter Verein hat sich um die Zivilgesellschaft verdient gemacht

Potsdam / Seddiner See. Der Chef der Brandenburger Staatskanzlei, Thomas Kralinski, hat dem Verein "Demokratie und Integration Brandenburg" große Verdienste um die Entwicklung der Zivilgesellschaft des Landes bescheinigt. "Der Träger der RAA Brandenburg und der Mobilen Beratungsteams hat sich vorbildlich um das Land verdient gemacht und positive Tugenden und Eigenschaften wie Weltoffenheit, bürgerschaftliches Engagement und Zivilcourage entscheidend mitgeprägt", sagte der Staatssekretär auf der Veranstaltung zum 25. Vereinsjubiläum am Montag in der Gemeinde Seddiner See.

Diese Prinzipien seien mittlerweile zu einer "breit geteilten Staats- und Gesellschaftsräson" geworden. "Der Verein tritt unermüdlich in den Regionen, Kommunen und in den Schulen für demokratische Werte ein. Trotzdem gibt es heute noch immer intolerante Haltungen, menschenfeindliche Einstellungen und Fälle rassistischer Gewalt. Auf eines aber können wir uns fest verlassen: dass über staatliche Institutionen bis zu gesellschaftlichen Organisationen ein tief verankerter Konsens besteht, Widerstand zu leisten gegen Rechtsextremismus, Hass und Menschenfeindlichkeit", so Kralinski weiter. Solch ein grundlegender Konsens ist, so Kralinski, zugleich ein wichtiger Kompass, der der Gesellschaft Orientierung darüber vermittelt, was in Brandenburg akzeptiert wird und was nicht. "Ein solcher Basiskonsens quer durch Institutionen und Zivilgesellschaft ist durchaus keine Selbstverständlichkeit", betonte der Staatskanzleichef. Ohne diesen Konsens hätten die enormen gesellschaftlichen Herausforderungen der Fluchtbewegung seit 2015 nicht so gut gemeistert werden können.  red / sg

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