Brandenburgs Städte werden immer attraktiver

Brandenburgs Städte werden immer attraktiver

Das Holländische Viertel in Potsdams Innenstadt ist ein besonders gelungenes Beispiel behutsamer Stadtsanierung. Foto: sg

Rasante Entwicklung in den letzten 25 Jahren

Potsdam. Niemals haben sich Brandenburgs Städte in so rasantem Tempo verändert wie in den vergangenen 25 Jahren. Das betonte Bauministerin Kathrin Schneider auf der Konferenz „25 Jahre Stadtentwicklung“ bei der Industrie- und Handelskammer in Potsdam.

Städte, die eine viele Jahrhunderte alte Geschichte aufweisen können, seien dank diverser Fördermaßnahmen und privater Investitionen mittlerweile zu attraktiven Quartieren geworden. Besonders diejenigen, die vom so genannten „Berliner Siedlungsstern“, den S-Bahn-Anbindungen an die Hauptstadt aus den 1920er Jahren profitieren, seien mittlerweile zu sehr begehrten Wohnorten geworden, so Schneider. Denn auch attraktive Städte brauchen einen funktionstüchtigen Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr, um zu Lebensmittelpunkten zu werden.

In den Berlin-nahen Innenstädten gibt es nur noch wenig Leerstand, gefördert werden müssen aber die bislang noch weniger anziehenden Außenbezirke der Städte. Wichtig sei dabei eine gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Umland und die Förderung des Sozialen Wohnungsbaus, der viele Jahre kaum beachtet wurde. Potsdams OB Jann Jakobs betonte die Bedeutung unterschiedlicher Finanzierungsquellen für den Wohnungsbau. Denn Potsdamer ins Umland verdrängen will er nicht. Zurzeit liegt Baurecht für rund 9.000 Wohnungen vor. 16.000 sollen es in den kommenden Jahren
werden.  sg

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