25 Jahre Blickpunkt - Eine Brandenburger Erfolgsstory

25 Jahre Blickpunkt - Eine Brandenburger Erfolgsstory

Von einer Ausgabe in Potsdam zu 13 in fast ganz Brandenburg

Potsdam.

Schon 25 Jahre ist der Blickpunkt als Wochenzeitung in Brandenburg etabliert. Mit dem Bundesland ist auch er gewachsen und konnte über zweieinhalb Jahrzehnte kontinuierlich Erfolge verzeichnen. Denn in einer globalisierten Welt, in der internationale News nicht mehr über den Ticker, sondern in Echtzeit über soziale Netzwerke verbreitet werden, spielen lokale Nachrichten und praktische Informationen aus der nahen Umgebung plötzlich wieder eine entscheidende Rolle.

Das haben längst auch Unternehmen erkannt. Für den Blickpunkt bedeutet diese Entwicklung eine beständige Leserschaft und Werbekunden, die dem Medium seit seiner Entstehung treu geblieben sind. Entscheidend ist dabei auch, dass in jeder Region Ansprechpartner vor Ort sind, die ihr Umfeld wie ihre Westentasche kennen - und wenn sie das nicht tun, bereit sind, es sich zu erarbeiten. Die Neugründung einer Zeitung war auch vor 25 Jahren nicht ohne Risiko zu bewältigen. Mitarbeiter, die in ihrer Heimat verwurzelt sind und wissen, wie Leser und Kunden "ticken" waren das Geheimrezept und sind es bis heute geblieben.

Mit einer Geschäftsstelle haben die "Lokal-Nachrichten", wie der Blickpunkt zunächst hieß, 1991 in Potsdam begonnen. In den Anfängen gab es für acht Mitarbeiter in unterschiedlichen Bereichen ein ganzes Telefon. Heute ist eine derart erschwerte Kommunikation unvorstellbar. Auch die Produktion der Zeitung hat sich über die Jahre geradezu dramatisch verändert. Vom anfänglichen Schreiben auf der guten alten Schreibmaschine bis zur quasi kompletten Produktion am Redaktionsrechner ist ein weiter Weg zurück gelegt worden. Ähnlich war es auch bei den Fotos: Im Blickpunkt-Archiv finden sich noch kistenweise Papierabzüge, die einst als Druckvorlagen dienten. Ein teures Verfahren, das enorme Unsicherheiten in sich barg, denn niemals konnte man sicher sein, dass die Bilder den Anforderungen der Zeitung und des Drucks entsprachen.

Mittlerweile gibt es zehn Geschäftsstellen, die jede Woche 13 Lokalausgaben von der Uckermark bis in den Spreewald und von Potsdam bis an die Oder produzieren. Brandaktuelle Nachrichten und Hintergrundberichte aus den jeweiligen Regionen, aber auch interessante Werbebotschaften werden Woche für Woche veröffentlicht. 54 Mitarbeiter sind heute in den verschiedenen Bereichen an Bord, einige schon seit Jahrzehnten.

Zahlreiche Speditionen und etwa 3.000 Verteiler sorgen dafür, dass die Zeitung pünktlich in die Briefkästen kommt. Diese logistische Höchstleistung verdient besondere Beachtung. Aber ohne seine Kunden gäbe es den Blickpunkt nicht, betont Verlagsleiter Veit Thunemann, bis 2013 selbst Mediaberater in Königs Wusterhausen. Durch das richtige redaktionelle Konzept und ein zeitgemäßes Layout, das immer wieder aktualisiert wird, aber auch durch die branchenübergreifende Themenvielfalt findet jeder Gewerbetreibende die passende Werbeplattform. Dass der Verlag damit den richtigen Weg beschreitet, zeige sich vor allem an den langjährigen Kunden, die mithilfe des Blickpunkt stete Umsatzerfolge verzeichnen können, ist Thunemann überzeugt. sg

» Ministerpräsident Dietmar Woidke gratuliert zum Jubiläum

» Verleger Dieter Schenkelberg über die vergangenen 25 Jahre BlickPunkt

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