Endspurt für mehr Tierwohl

Endspurt für mehr Tierwohl

Derzeit sieht es gut aus für das Volksbegehren, es fehlen allerdings noch einige Tausend Stimmen. /Animal Rights Watch

Volksbegehren endet am 14. Januar / Tausende Briefwahlunterlagen noch nicht zurückgeschickt

Potsdam. Am Mittwoch sammelten die Verfechter für mehr Tierwohl in Potsdam nochmals öffentlich Stimmen. In der Brandenburger Straße warben sie dafür, für das am Donnerstag endende Volksbegehren gegen Massentierhaltung in Brandenburg zu unterschreiben. Das Aktionsbündnis Agrarwende will konkret, dass das Abschneiden von Schwänzen und Schnäbeln verboten wird, ein unabhängiger Tierschutzbeauftragter in der Landesregierung installiert und ein Klagerecht für Tierschutzverbände eingeführt wird. Außerdem soll es nur noch für artgerechte Tierhaltung eine finanzielle Förderung geben.

In Potsdam haben bislang rund 9.500 Personen im Rathaus unterschrieben oder die Briefwahlunterlagen wieder zurückgeschickt. Außerdem wurden insgesamt über 12.500 Unterlagen beantragt, von denen allerdings über 5.000 noch nicht zurückgeschickt wurden.

In ganz Brandenburg sind nach eigenen Erhebungen der  Initiatoren bis Mitte Dezember etwa 70.000 Unterschriften zusammen gekommen. Darin sind auch noch über 14.000 versandte Briefwahlunterlagen enthalten, die noch nicht zurückgeschickt wurden. Alle Unterlagen müssen bis Donnerstag, 16 Uhr im jeweiligen Bürgeramt sein. Die Initiatoren empfehlen daher, sich noch bis Donnerstag in sein zuständiges Bürgeramt zu begebn und direkt dort zu unterschreiben.

Sollte das brandenburgische Volksbegehren erfolgreich sein, könnte dies eine bundesweite Wirkung haben. Daher tun die Initiatoren alles, um die fehlenden Stimmen noch zu erreichen. Auch, da man nicht sicher sagen kann, wieviele der angeforderten Unterlagen noch zurückgeschickt werden. Kurz vor Ende der amtlichen Eintragungsfrist machen sie noch einmal mobil. Mit einer Straßenaktion am morgigen Samstag 10 - 12 Uhr vor dem Stadthaus in Potsdam wollen die Gegner der industriellen Tierhaltung für die Teilnahme werben.  RiB

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