Durchfahrverbot und Betonsperren zum Baumblütenfest

Durchfahrverbot und Betonsperren zum Baumblütenfest

Die Polizei, aber auch Mitarbeiter von Sicherheitsdiensten und Feuerwehren werden überall auf dem Festgelände präsent sein. Foto: sg

Verschärftes Sicherheitskonzept nach Terroranschlagen in Nizza und Berlin

Werder (Havel). Für Anwohner der Werderaner Innenstadt kann es in den nächsten Wochen etwas eng werden. Das neue Sicherheitskonzept sieht in diesem Jahr deutlich mehr Einschränkungen vor. Die Durchfahrt durch das gesamte Innenstadtgebiet ist an den Hauptbesuchstagen des Festes unmöglich.

Betonsperren und bewegliche LKW-Sperren werden von der Polizei installiert, hinzu kommen scharf bewaffnete Beamte, die im Ernstfall sofort eingreifen können. Die Anschläge von Nizza und vom Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz haben Änderungen erforderlich gemacht, bestätigen unisono Bürgermeisterin Manuela Saß und Vertreter der Polizeidirektion West. Niemand soll Angst haben müssen und kein Straftäter auch nur die kleinste Chance bekommen, in die Festmeile einzudringen.

Dafür hält die Polizei eigens ein System mobiler Sperren bereit, die nur für den öffentlichen Nahverkehr und Rettungsfahrzeuge bewegt werden. Mithilfe einer großen Anzahl Sicherheitskräfte im Gelände, die in ständigem Kontakt mit der Leitstelle bei der Feuerwehr stehen, sei garantiert, dass falls medizinische Hilfe im Getümmel benötigt wird, Rettungskräfte Verletzte innerhalb weniger Minuten erreichen und bergen können, heißt es von der Landespolizei.

Auf dem Festgelände gibt es keinerlei Parkplätze, aber die Anfahrtmöglichkeiten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln werden aufgestockt und die Züge teilweise über Werder umgeleitet, betont die Deutsche Bahn. Auch die regionalen Busse fahren häufiger. In den Hauptverkehrszeiten setzt die Bahn wieder sogenannte "Rotkäppchen" ein, Helfer, die für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Glasflaschen sind generell verboten.  sg 

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