Neuer Kindergarten in den Havelauen

Neuer Kindergarten in den Havelauen

Werders Bürgermeisterin Manuela Saß, Bauunternehmer Enrico Muschert, Karina Eggert und die CDU-Landtagsabgeordnete Saskia Ludwig (v.l.) beim Richtfest Mitte Januar. Foto: W.L./Jost

Im Sommer sollen 50 Plätze zur Verfügung stehen

Werder (Havel). Die neue Kita in den Havelauen kann sich vor Anfragen von Eltern kaum retten. "Das hätten wir nicht gedacht", sagt Geschäftsführerin Karina Eggert, in deren Auftrag die Kindertagesstätte entsteht. "Die ersten Anmeldungen bekamen wir, da war noch kein Stein gesetzt", so Eggert. Die Eltern fänden es aber gut, dass die Einrichtung An den Hainbuchen, die 50 Kinder beherbergen soll, eher klein gehalten wird.

Fertig werden soll die Einrichtung im Juni oder Juli dieses Jahres - je nachdem wie die Bauarbeiten witterungsbedingt vorankommen. Insgesamt vier Gruppenräume entstehen für die unterschiedlich alten Kinder mit separaten Spiel- und Schlafräumen. Das Kitakonzept steht längst fest, Details werden aber nochmal mit den Eltern besprochen. Derzeit vergleicht Karina Eggert noch Angebote verschiedener Caterer, die die Kinder mit Essen versorgen sollen. Eine kleine Küche ist aber trotzdem geplant, in der die Kinder spielerisch lernen, Kleinigkeiten zuzubereiten oder Kuchen zu backen.

Im Obergeschoss des Neubaus entstehen Geschäfts- und Büroräume der Karina Hauskrankenpflege, die nichts mit der Kita zu tun haben und einen separaten Eingang über eine Außentreppe bekommen.Insgesamt hat das Gesamtprojekt anders als in verschiedenen Medien berichtet 1,2 Millionen Euro gekostet. Auch betrifft die Summe nicht allein die Kita, sondern auch die Geschäftsräume der Karina Hauskrankenpflege.

In den Kosten ist die komplette Innen- und Außeneinrichtung sowie der Grundstückskauf enthalten. Dazu gehören alle Möbel, mehrere Küchen, aber auch die Pflasterarbeiten und Einfriedungen, betont Eggert. 189.000 Euro wurden von der Investitionsbank des Landes Brandenburg gefördert, der Rest wird durch private Eigenleistung gestemmt. Noch vor der Beantragung der Baugenehmigung hat Karina Eggert einen Antrag beim Land und der Stadt Werder gestellt und wurde schließlich in den Bedarfsplan aufgenommen. Die Unternehmerin setzt neben der Beachtung der Kosten auf Qualität. "Man muss immer Preis und Qualität abwägen", so Eggert. Fest steht schon jetzt, dass es eine hochwertige Einrichtung wird.  RiB

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