Grünstreifen durch Autos gestört

Grünstreifen durch Autos gestört

Mitten auf dem Gras steht dieses Auto am Zehlendorfer Damm. In Zukunft könnte es Strafzettel rieseln. Foto: sg

Gemeinde will mit neuer Satzung das Parken einschränken

Kleinmachnow. Parkende Autos auf Einfahrten, die über breite Grünstreifen zwischen Straße und Bürgersteig führen, wie es beispielsweise am Zehlendorfer Damm der Fall ist, stören das einheitlichen Bild, das die ehemalige Villenkolonie seit Jahrzehnten prägt. Wiederholt hat die Gemeinde versucht, das Parken an diesen Stellen zu verbieten, scheiterte jedoch immer wieder an Ausnahmegenehmigungen. Eine neue Satzung soll dem nun Einhalt gebieten. Der Entwurf wird jetzt in den Fachausschüssen diskutiert und soll noch vor der Sommerpause beschlossen werden.

An dem grundsätzlichen Halteverbot soll sich mit der neuen Satzung nichts ändern. Sondernutzungsgenehmigungen soll es aber nur noch für Bewohner geben, die nicht auf dem eigenen Grundstück parken können, wie es häufig bei Reihenhäusern der Fall ist. Dazu müssen die entsprechenden Kennzeichen angegeben werden. Bei bewilligten Anträgen muss die Genehmigung sichtbar im Auto ausgelegt werden. Es dürfen aber keine Rad-, Fuß- oder Rettungswege blockiert werden.

Gleichzeitig soll die Satzung auch Breite, Befestigung und Markierung der Grundstücksüberfahrten regeln, um ein einheitliches Straßenbild zu gewährleisten und die Grünstreifen zu entlasten Die Einfahrten dürfen künftig höchstens 3,50 Meter breit und nicht versiegelt sein.Wer sich nicht an die neuen Vorschriften hält, muss mit einem Verwarngeld von zehn Euro rechnen, denn Parkverstöße gelten dann als Ordnungswidrigkeit. sg

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