400 Osterhasen und 400 Euro

400 Osterhasen und 400 Euro

Spendenübergabe am Topfmarkt. Foto: Klemt

Vertreter der Partei Die Linke besuchten Tafel am Topfmarkt

400 Osterhasen brachte Jan Augustyniak einen Tag später. Foto: privat

Frankfurt (Oder).
Frankfurt. Traditionell führt die Partei Die Linke einmal im Jahr eine Spendensammlung bei ihren Mitgliedern durch, um der Arbeitsloseninitiative Frankfurt mit ihrem Projet Tafel / Domizil zu helfen. Diesmal wurde die Wahl von Sandra Seifert zur Kreisvorsitzenden der Linken dazu genutzt. Es kamen 400 Euro zusammen. 
Ihre Übergabe an Joachim Krauß, Marita Seibold und Hand Judacz von der Frankfurter Abreitsloseninittiative war unmittelbar vor Ostern eine gute Gelegenheit, dem Tafel-Team am neuen Standort Topfmarkt einen Besuch abzustatten und zur Wiedereröffnung zu gratulieren. Insgesamt hat Die Tafel / Domizil rund 30 Mitarbeiter und Helfer, darunter Freiwillige, Ehrenamtler, MAE-Beschäftigte. 

Bei einem Rundgang konnten die Gäste sämtliche Räumlichkeiten in Augenschein nehmen: Begegnungsstätte und Sozialbüro, Tafel-Laden und Sortierstrecke, Kühl- und Sozialräume. 
„Manchmal wird es jetzt schon ein bisschen eng um die Mittagszeit“, räumte Hans Judacz ein. Die Begegnungsstätte, wo auch die Mahrzeiten ausgereicht werden, hatte in der Heinrich-Hildebrandt-Straße fast doppelt so viele Plätze. „In den anderen Bereichen haben wir uns zum Teil verbessert“, berichtet Hans Judacz. Dazu gehören beispielsweise eine modernere Kücheneinrichtung und die Sortierstrecke. An einigen Ecken wird auch noch gearbeitet. Möglichst rasch soll Barrierefreiheit hergestellt werden, damit auch Rollstuhlfahrer die Einrichtung nutzen können. Auch an der Be- und Entladestelle muss noch etwas getan werden. 

Sandra Seifert, Jan Augustyniak, René Wilke und Thomas Nord von der Partei die Linke waren sichtlich beeindruckt vom Engagement, mit dem die Heimstatt von Tafel und Domizil hergerichtet wurde und nun weiter betrieben wird. Immerhin zwei Drittel der früheren Stammbesucher haben sich mittlerweile wieder eingefunden, neue Gäste kommen fast täglich dazu. Etwa zwanzig Menschen nutzen jeden Tag den Tafelladen, wo sie einmal in der Woche gespendete Lebensmittel in Empfang nehmen können. Viele nutzen das Angebot einer warmen Mahlzeit und auch die Pausenbrote für sozial benachteiligte Kinder an Frankfurter Schulen werden hier zubereitet. Nur dreißig Cent bezahlen die Empfänger für den Frühstücksbeutel. „Der Bedarf ist groß“, weiß Marita Seibold. 

Knapp waren auch vor Ostern freilich Süßigkeiten, um gerade den Kindern eine Freude zu machen. Eine Nachricht, die bei den Linken auf offene Ohren stieß. Einen Tag nach der Spendenübergabe fand Jan Augustyniak sich noch einmal am Topfmarkt ein: Diesmal hatte er 400 Schokoladen-Osterhasen im Gepäck. Klemt

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