Autodieb rast auf der Stadtbrücke in Polizeiwagen

Autodieb rast auf der Stadtbrücke in Polizeiwagen

27-jähriger Pole festgenommen

Frankfurt (Oder). Am 2. März gegen drei Uhr wollte die Bundespolizei auf der BAB12 einen Renault Scenic mit Berliner Kennzeichen kontrollieren. Der Fahrer ignorierte das Haltesignal und fuhr weiter in Richtung Grenze. Der Verdacht lag nahe, dass der PKW gestohlen war. Am Morgen erstattete die Besitzerin des PKW Renault in Berlin Anzeige wegen Diebstahls. Die Bundespolizei richtete mit einem VW Transporter eine Kontrollstelle auf der Frankfurter Stadtbrücke ein. Die Bundespolizisten verließen das Fahrzeug und hielten sich am Straßenrand der Slubicer Straße auf. Der Renault stieß mit hoher Geschwindigkeit  gegen den VW Transporter, der zur Seite geschleudert wurde. Dabei erlitt ein Bundespolizist leichte Verletzungen. Er konnte nach einer ambulanten Behandlung in einem Krankenhaus  entlassen werden. Weshalb es zu einer Schusswaffenanwendung seitens der Bundespolizei kam, muss noch untersucht werden. Nach dem Zusammenstoß der Fahrzeuge konnte der Fahrer des Renault festgenommen werden. Dabei leistete der 27-jährige, polnische Bürger Widerstand. Für die Unfallaufnahme und die Bergung der Fahrzeuge musste die Stadtbrücke für mehrere Stunden gesperrt werden. Seit sechs Uhr konnten Fußgänger die Brücke wieder passieren. Zur Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor. Die Kriminalpolizei der Direktion hat die Ermittlungen aufgenommen. red

Kommentare

  1. User
    Hans Ürli Zürich, Mi, 02.03.2016 20:58

    Wie sich Deutschland den Luxus erlauben kann Fremde aufzunehmen; hat es doch genug mit sogenannten "erlaubten Fremden" zu tun. Erst durch die Schusswaffe wurde der Pole gestoppt! Welche kriminelle Energie! Er nahm den Tod Anderer (Bundesgendarmen) in Kauf! Um diese Zeit konnte er mit Sicherheit NICHT sehen, ob der Wagen der Gendarmerie leer war oder nicht. Sofortiges Gerichtsverfahren, 25 Jahre und nach dem Absitzen derer ein Betretensverbot für alle Länder Europas und der Schweiz. Sollen sich doch die Polen über die kriminellen Landsleute freuen. Hans Ürli, Zürich, zur Zeit in Frankfurt/Oder.

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