Stadt versteckt Kunst vor Kriminellen

Stadt versteckt Kunst vor Kriminellen

Bedrohte Art. Foto: Klemt

Gefährdete Plastiken landen vorerst im Depot

Frankfurt (Oder).
Angesichts des Diebstahls und der Beschädigung von Kunstgegenständen im öffentlichen Raum  hat das Kulturbüro  Maßnahmen zu deren Schutz ergriffen. Drei der insgesamt 47 Bronzeskulpturen auf öffentlichen Plätzen wurden  durch die Firma Knösel demontiert und zur vorübergehenden Aufbewahrung in das Depot des Kulturbüros gebracht. 

Konkret handelt es sich um den Mädchenakt von Werner Stötzer, der bis heute im Lennépark stand, sowie die von Fritz Cremer entworfene Schwimmerin und das Große Martyrium von Wieland Förster, die jeweils an der Oderpromenade aufgestellt worden waren. Die dort nun entstandenen Löcher werden in den kommenden Tagen gefüllt, teilte die Stadtverwaltung mit.

„Wir bedauern diesen Schritt, sehen zum gegenwärtigen Zeitpunkt aber keine andere Möglichkeit, besonders die kleineren Bronzeskulpturen im öffentlichen Raum unserer Stadt wirkungsvoll vor Vandalismus und Übergriffen zu schützen“, so Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke. „Unser Ziel ist es, die Skulpturen der Öffentlichkeit so zeitnah wie möglich wieder zugänglich zu machen.“

Um über präventive Maßnahmen zur Risikominimierung des Kunstdiebstahls im öffentlichen Raum zu beraten, hat der Oberbürgermeister den Sicherheits- und Präventionsrat zu einer außerordentlichen Sitzung im Rathaus einberufen.   red

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