Filmland Brandenburg

Märkische Filme auf der 66. Berlinale

Stefan Arndt. Albrecht Gerber, Kirsten Niehuus und Carl Woebcken (v.l.) auf der Pressekonferenz im Vorfeld der Berlinale. Foto: RiB

Potsdam.

Ein Filmstar nach dem anderen läuft über den roten Teppich. Das rücksichtslose Gedränge und lautstarke Geschrei nimmt nochmals zu, als George Clooney mit Ehefrau erscheint. Wenn sich in Berlin derart die Stars tummeln, ist klar: Es ist Berlinale-Zeit.  

Am Donnerstag wurde die 66. Auflage der Filmfestspiele in Berlin offiziell eröffnet. Mit dabei sind auch 17 Produktionen, die vom Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert wurden, zwei davon laufen sogar im Wettbewerb. Die Situation des Films in Brandenburg wurde auf Einladung des Wirtschaftsministers Albrecht Gerber am Dienstag erörtert.

Besonders erfreut ist Gerber über die sechsfache Oscarnominierung von Steven Spielbergs „Bridge of Spies“, der vom Studio Babelsberg produziert und vom Medienboard gefördert wurde. Aber auch ganz Brandenburg wird von Fernseh- und Filmemachern immer mehr geschätzt.

Auch im Allgemeinen habe sich der deutsche Film emanzipiert, meint der Babelsberger Filmproduzent Stefan Arndt.    „Mittlerweile kommen die weltbesten Regisseure mit den besten Schauspielern nach Deutschland, um deutsche Geschichten zu erzählen“, so der Chef von X-Filme.

So wurden im vergangenen Jahr im Landkreis Dahme-Spreewald unter anderem die TV-Filme„Das weiße Kaninchen“, „Dengler“, „Unterm Radar“, die US-Serie „Homeland“ sowie der Kinofilm „Die Blumen von gestern“ gedreht. Trotz mittlerweile 14 brandenburgischen Oscargewinnen und 46 Nominierungen seit 2002 ist die Situation ernst.

So sprach Studio Babelsberg-Chef Carl Woebcken von einem „Wirtschaftskrieg“, in dem Sektor.
„Der Kampf um die Fördertöpfe auf Bundesebene werde immer größer.“
Besonders auf Bundesebene müssten die Bedingungen der Filmförderung dringend besser werden.

Insgesamt war Woebcken allerdings mit dem letzten Jahr zufrieden und schaut auch positiv auf 2016. Derzeit entsteht in den Babelsberger Produktionshallen die amerikanische Spionageserie „Berlin Station“.    RiB

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