Netzhoppers siegen nach hartem Kampf

Heimische Volleyballer nutzen das Rückspiel gegen den TV Rottenburg

Die Freude des Teams war groß. Der eindeutigen Heimsieg gegen den TV Rottenburg gibt Hoffnung für die nächsten Spiele. Foto: Gerold Rebsch

Bestensee/Königs Wusterhausen..

Fast drei Jahre muss man in den Archiven der Volleyball Bundesliga zurückblättern, um einen Sieg der Netzhoppers gegen den TV Rottenburg zu finden.
Am 23. Januar war es dann endlich wieder soweit.
Mit einem glatten 3:0 (27:25, 25:22, 25:18)-Heimsieg gegen den Tabellennachbarn TV Rottenburg überraschten die Netzhoppers KW-Bestensee in der Volleyball Bundesliga.

Im Brandenburger Schneechaos fanden immerhin 434 Zuschauer ihr Ziel in der Bestenseer Landkost-Arena, und die dürften ihr Kommen kaum bereut haben: Im sechsten Heimspiel gelang den Netzhoppers nun schon der dritte Sieg, und ein erneut deutlicher noch dazu.

Wobei man der Partie schon von Beginn an anmerkte, dass es um einiges ging für die unter Druck stehenden Netzhoppers, gestaltete sich der Anfang des ersten Satzes eher stockend.
Allein zehn Aufschläge fanden bei den Gastgebern nicht ins Ziel, flogen ins Netz oder ins Aus, Rottenburg führte beinahe im gesamten Durchgang mit drei bis fünf Punkten. 

In der Endphase aber spielten die Netzhoppers ihre Stärken aus: Außenangreifer Theo Timmermann leitete mit zwei direkt aufeinanderfolgenden Blockpunkten gegen Rottenburgs Diagonalspieler Metzger eine furiose Aufholjagd ein, plötzlich führten sie erstmals mit 22:21.

Die Satzführung gab den Netzhoppers zunächst keine Sicherheit, es bedurfte wieder einer Aufholjagd, um die letztlich klaren Verhältnisse herauszuspielen: Ein 5:9 verwandelten sie durch eine starke Block- und Abwehrleistung in ein 11:10, am Ende stoppten sie die Rottenburger Angreifer um Nationalspieler Tom Strohbach zehn Mal direkt mit einem Block. Diese erneut starke Phase war zugleich der letzte nötige Weckruf dieses Abends.

„Wir sind immer wieder zurückgekommen und haben die ganze Zeit an unsere Stärken geglaubt. Die Chancen, die wir bekommen haben, haben wir sehr gut ausgenutzt, das hat uns Selbstvertrauen gegeben“, so Timmermann.

Waren die Zuschauer anfangs noch durch die Spannung begeistert, war es im zweiten Teil der Partie das immer besser werdende Spiel der Netzhoppers selbst, das begeisterte – die Fehlerquote im Aufschlag blieb zwar hoch, alle anderen Elemente aber funktionierten im Rest des zweiten und im kompletten dritten Durchgang nahezu reibungslos.

Am 30. Januar treten sie beim Tabellendritten United Volleys in Frankfurt an, nach einem spielfreien Wochenende kommt dann am 7. Februar um 19.30 Uhr Rekordmeister und Double-Gewinner VFB Friedrichshafen in die „Brandenburger Hölle“. 

Im Anschluss erwartet der aktuelle Tabellenführer BR Volleys die Netzhoppers am 13. Februar zum Derby in der Berliner Max-Schmeling-Halle.

„In diesen Spielen müssen wir mutig sein und versuchen, uns erneut zu steigern. Sicherlich setzen nicht Viele auf uns gegen die drei Topteams der Liga. Aber wenn wir unsere Leistung bringen und damit vielleicht ein paar Punkte holen können, haben wir viel erreicht“, so Timmermann abschließend. red

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