"Xavier" stellte auch die Stadt Zossen vor große Herausforderungen

Stadtwehrführung sagt Danke an alle Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr

Zossen. Am 5.Oktober wurde die Stadt Zossen, wie viele andere deutsche Städte auch vom Sturmtief „Xavier“ heimgesucht. Hierbei waren mehrere hundert Bäume betroffen, sie entwurzelten, Äste brachen ab und versperrten vielerorts die Fahrbahnen. Die Schäden waren verehrend. Insbesondere im Zossener Stadtgebiet stellte uns „Xavier“ vor große Herausforderungen. Um hier schnell wieder die gewohnte Ordnung herzustellen gab es nur eine Lösung – unsere Freiwilligen Feuerwehren. Insgesamt rückten die 11 Ortswehren zu knapp 400 Einsätzen aus. Der Großteil der witterungsbedingten Einsätze ereignete sich in den Ortslagen Wünsdorf, Neuhof, Funkenmühle und Lindenbrück. Nachdem durch unsere Feuerwehren die Bundes- Landes- und Kreisstraßen von den Schäden befreit wurden und der Verkehr wieder sichergestellt war, ging es an die Sondierung der übrigen Einsätze. Hier wurden Prioritäten festgelegt und der Reihenfolge nach abgearbeitet. Am Freitagmorgen gegen 6 Uhr endete nach knapp 14 Stunden Dauereinsatz die erste Einsatzphase der Freiwilligen. Die Ruhe dauerte aber nicht lange an, bereits zwei Stunden später ging der Einsatz wieder los, auch hier wurde bis in die Nacht hinein gearbeitet und die Schäden von „Xavier“ beseitigt. So ging es in den nächsten Tagen weiter. Insgesamt waren unsere Kameraden bis einschließlich Dienstagabend permanent unterwegs. Unterstützung erhielten wir noch von den Kommunen Baruth, Ludwigsfelde, Blankenfelde-Mahlow und Trebbin, die uns ihre Drehleitern zur Unterstützung schickten. Ebenfalls aktivierte die Ordnungsamtsleiterin der Stadt Zossen noch Donnerstagnacht den städtischen Bauhof um unsere Brandschützer zu unterstützen. Auch hier wurde Donnerstag, Freitag und in den darauffolgenden Tagen immer wieder mit der Hubarbeitsbühne Hilfe für die Feuerwehr gestellt. Arbeitsschichten von bis zu 16 Stunden wurden durch die ausschließlich freiwilligen Kräfte mit einem nahezu unmenschlichen Willen „helfen zu wollen – wo Hilfe benötigt wurde“ abgeleistet. Unsere Kameraden mussten auf viele Dinge verzichten, die eigene Familie zu Hause zurück lassen, eigene Sturmschäden liegen lassen und auf der regulären Arbeit frei nehmen. Das Alles, um zu helfen wo es nötig war. Nun möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich bei unseren Freiwilligen Feuerwehren für diesen übermenschlichen Einsatz und die unerschütterliche Bereitschaft helfen zu wollen, bedanken. Ein Dankeschön ist bei Weitem nicht ausreichend um diesen Einsatz zu würdigen, aber er ist eine gute Möglichkeit unsere Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen. Wo wären wir nur wenn es unsere Feuerwehren nicht gäbe? DANKE Stefan Kricke, Stadtwehrführer Stadt Zossen

Kommentare

  1. User
    Thomas Böhm Wünsdorf Neuhof, Mi, 18.10.2017 19:44

    Es ist nicht in Worte zu fassen,was ALLE Beteiligten in der Ausnahmesituation geleistet haben. RESPEKT UND DANKE sind da wohl am am Nächsten dran!