Kochen in Schweden

Kochen in Schweden

Wettkampf auf dem See. Foto: Werner Nenning

Katastrophenschützer erlebten Regenflut im Camp

Frankfurt (Oder).
Auf Anfrage der Freiwilligen Jugendfeuerwehr Rosengarten fuhren elf Kameraden des Küchenzuges der Katastrophenschutzeinheit Frankfurt am nach Laholm Hjörnered in Südschweden, um die Logistik für Leibeswohl und Trank eines Jugendfeuerwehrcamps zu übernehmen. Mit nur einem kurzen Zwischenstopp erreichten sie mit ihrem Leiter Michael Schillert das Ziel und schlugen ihre Zelte auf. Nach kurzer Schlafpause nahmen sie an der Eröffnungsfeier und dem damit verbundenen Appell teil. „Das Küchenzelt erwies sich als hervorragender Ort, um über Vergangenes und Zukünftiges zu sprechen. Die meisten Organisatoren kennen sich ja bereits seit vielen Jahren“, berichtet Katastrophenschützer Josef Lenden im BlickPunkt-Gespräch. 

Am Abend des zweiten Tages allerdings ergossen sich Millionen Liter Wasser über Laholm. „Wir standen in den Zelten buchstäblich unter Wasser. Gut, dass wir unsere Stiefel mit hatten“, berichtet Lenden. „Alles in allem haben wir die Zeit bis zur Abfahrt dann in nassen Sachen verbracht.“

Dem harmonischen Miteinander der Betreuer, Führungspersönlichkeiten oder teilnehmenden Jugendlichen aus Schweden, Bosnien oder Rosengarten / Nenndorf, Klecken, Emsen Langenrehm, Idensen, Vahrendorf Sottorf habe das allerdings keinen Abbruch getan, betont Josef Lenden. Alle hätten gezeigt, dass rund 140 Personen eine Woche beim Sport, bei Löschübungen, Denkspielen und vielen anderen Beschäftigungen in Eintracht verbringen können, betonte Josef Lenden. 

„Vom Küchenteam gab es eine 1 für den täglichen Umgang mit den hungrigen Campern“, freut sich Josef Lenden. „Außerdem hat sich gezeigt,  dass auch die heutige Jugend Bitte und vor allem Danke sagen kann. Wir sind jedenfalls mit einem guten Gefühl nach Hause gefahren.“ red

Kommentare

  1. User
    Nenning, Werner Rosengarten, Mo, 07.08.2017 22:24

    Ihr habt in Schweden eine tolle Arbeit geleistet, das Essen welches ihr aus dem Feldkochherd gezaubert habt war nicht nur ausreichend, sondern auch sehr schmackhaft. Danke, auch im Namen meiner Kameraden und Kameradinnen, für euren ehrenamtlichen Einsatz.