Online-Umfrage zur Zeppelinstraße

Online-Umfrage zur Zeppelinstraße

In der Zeppelinstraße wird eine neue Verkehrsführung getestet. Foto: RiB

Akzeptanz der neuen Verkehrsführung soll erforscht werden

Potsdam.

Die Meinungen, Hinweise und Anregungen der Bürger zum Modellversuch Zeppelinstraße sind für Potsdam von entscheidender Bedeutung. Daher bittet die Landeshauptstadt um Beteiligung an einer wissenschaftlichen Studie, die das Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung Potsdam (IASS) zum Modellversuch Zeppelinstraße bis zum 30. Juni 2017 durchführt.

In der Zeppelinstraße wird sich in den nächsten Wochen einiges verändern: So wird der Straßenraum testweise ab Juli neu aufgeteilt. Während der Laufzeit  steht für Autos auf der Zeppelinstraße je eine durchgängige Fahrspur stadteinwärts und stadtauswärts sowie eine Abbiegespur zur Verfügung. Die dritte Fahrspur wird für Busse und Radfahrer freigegeben.

Um zu verstehen, wie Einwohnerinnen und Einwohner der Landeshauptstadt aber auch Pendlerinnen und Pendler aus den Nachbargemeinden  die Veränderung der Verkehrsführung an der Zeppelinstraße wahrnehmen, führt das Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) eine anonyme Online-Umfrage durch. Damit wollen die IASS-Forscher folgende Fragen untersuchen:

•    Wie beeinflussen die Eingriffe die Lebensqualität der Anwohner?
•    Wie nehmen Einwohner und Pendler die Veränderungen wahr?
•    Akzeptiert die Öffentlichkeit die Maßnahmen oder sieht sie diese eher kritisch?

Ziel der Umfrage für die Forscher ist zu ermitteln, wie die Akzeptanz und Wahrnehmung dieser Verkehrsmaßnahme ist. Die Beantwortung der Fragen der Online-Umfrage unter www.climpol.iass-potsdam.de/umfrage dauert etwa 15 Minuten. Alle Potsdamer, aber auch Pendler aus dem Umland können bis zum 30. Juni teilnehmen, um zu einem möglichst umfassenden Meinungsbild in der Auswertung beizutragen. red

Kommentare

  1. User
    Andreas Behrendt Potsdam , Am Stern, Sa, 10.06.2017 07:11

    Lange Staus verursachen höhere Luftverschmutzung.Handwerks-und Zulieferebetriebe können nicht mehr effektiv arbeiten-dadurch Umsatzeinbrüche und Preiserhöhungen die der Bürger tragen muß.Der Tourismus.der ja Gelder in die Stadtkassen bringt-wird rückläufig sein,da es sich "herum sprechen" wird , das Potsdam praktisch nicht mehr mit dem KFZ zu erkunden ist.Die Geschäfte und Firmen in der Innenstadt,die auf Kunden angewiesen sind, werden hohe Einbrüche haben,da es nur Augenwischerei ist das der Bürger nach einem anstrengenden Arbeitstag noch Lust hat sich mit schweren Einkäüfen bzw.zum Kontaktieren bestimmter Händler und anderer Firmen sich zu Fuß durch die Innenstadt quält.Es ist unglaublich das hochbezahlte,hochgebildete und vom Bürger mit viel Vertrauen in Ihre gute Arbeit gewählte Politiker mit soviel Ignoranz gegen unsere Stadt arbeiten !

  2. User
    Andreas Richter Werder, Sa, 10.06.2017 14:50

    Potsdams Regierung hat schon mit der Umweltampel in der Pirschheide ihre fehlende Kompetenz bewiesen. Nun das Verkehrskonzept in der Zeppelinstraße. Es ist ein Witz, dass Leute die zum Wohle der Bürger regieren sollen, genau das Gegenteil tun. Man ist nicht in der Lage Ampelschaltungen zu installieren, die einen flüssigen Verkehr ermöglichen, nein, jetzt wird dieser stockende Verkehrsfluss auf eine Spur eingeengt. Welches Studium muss man besucht haben, um zu glauben, dass dieses so funktionieren kann? Lange Staus, die die Abgaswerte natürlich erhöhen. Zulieferungen gestalten sich komplizierter, frustrierte Bürger, die keine Lust mehr haben in Potsdam einzukaufen u.s.w.. Natürlich ist es gut, wenn man den Verkehr in der Innenstadt reduzieren könnte. Dazu muss es aber wirkliche Angebote, die anders aussehen als der Parkplatz am alten HbF, geben. Intakte Umgehungen in alle Richtungen. Nur weil man wieder im Stadtschloss residiert, kommt die Zeit der Kutschen nicht zurück!

  3. User
    Dr. Karl Weidlich 14542 Werder, Mo, 12.06.2017 14:43

    Ich finde den Modellversuch Schwachsinn, da die Strangulierung keinerlei Schadstoffe verringert, im Gegenteil werden im Dauerstau mehr Schadstoffe ausgestoßen. Für die Umliegenden Orte ist der Versuch eine Zumutung. Ich hoffe, dass der Umsatz in Potsdam drastisch sinkt, damit der entsprechende Druck auf die Verwaltung steigt. Ich werde die Stadt Potsdam noch mehr meiden und die Dienstleistungen mehr im Umfeld in Anspruch nehmen. Die Stadt hat somit einen Autofahrer und einen zahlenden Kunden weniger. Freundlich Grüße aus Werder Dr. Weidlich