Weitere Unterstützung für Nastja

Stadtapotheke beteiligte sich mit Kalenderverkauf und Infowand

Christa Dannehl (li) erhält die Spende von Apothekerin Irina Karagodin, der Inhaberin der Stadtapotheke (re). Daneben Mitarbeiterin Nadja Wiesner. Foto: asc

Schwedt. Auch die Stadtapotheke Schwedt beteiligte sich an der Spendenaktion für Nastja. Zum Jahreswechsel hatte sie Kalender dafür verkauft. Der Erlös von 692,27 Euro wurde am 16. März an Christa Dannehl übergeben, die seit vielen Jahren mit großem Engagement die Hilfe für das Mädchen aus Weißrussland organisiert.

Sie hatte vor Weihnachten 2016 in die Wege geleitet, dass die heiß ersehnte Sportprothese rechtzeitig zum Fest ankommen sollte. Im Internet bei SODI e.V. hat Nastja für alle Spender ein großes Dankeschön in Form eines Filmchens veröffentlicht. Er ist unter dem Weblink www.sodi.de/aktuell/nachrichten/news_detail/datum/2017/03/07/eine-ueberraschung-in-belarus-nastja-packt-aus/ zu finden.

Christa Dannehl dankte bei der Stadtapotheke allen Kunden, die das durch den Kalenderkauf und weitere Spenden möglich gemacht haben. Eine Infowand im Verkaufsraum der Apotheke in der Schwedter Lindenallee 26 zeigt die Stationen der Entwicklung von Nastja seit Beginn der SODI-Unterstützung 2005 bis heute.

Während der Tschernobyl-Aktionswoche vom 24. bis 29. April wird diese Ausstellung mit weiteren Fotodokumenten zu den Folgen der Tschernobyl-Katastrophe für Mensch und Natur und den SODI-Projekten in Weißrussland in der Ergotherapieschule in Angermünde zu sehen sein.

Während der Aktionswoche gibt es auch Gespräche mit Vertretern des Instituts für Strahlensicherheit Minsk aus Weißrussland im Angermünder Einstein-Gymnasium und im Gymnasium in Templin. aha

Kommentare

  1. User
    Ingrid Schwedt, Mo, 27.03.2017 20:25

    Schön daß Blickpunkt daß Thema im Blick behält und ich hatte in der Märkischen Oderzeitung schon lange nichts mehr zur Thematik gehört. Journalismus bedeutet auch am ball zu bleiben. Vielen Dank dafür!